Salomé Karakal – Polaroids

Und hier sind sie … die Polaroids von unserem gestrigen Shooting.

Die ersten Fotos wurden aufgenommen mit einer Polaraoid 195 SE und einem Fujifilm FP-3000B (Schwarz-Weiß-Trennbildfilm vom Typ 100) und die letzte Aufnahme mit einer Polaroid SX-70 Alpha 1 und einem Schwarz-Weiß-Film von Impossible (Integralfilm).

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Salomé Karakal im Januar 2016

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Salomé Karakal

Gestern hatte ich ein wunderbares Shooting mit “Salomé Karakal“. Eigentlich wollten wir nur ein paar Polaroids schießen, aber da wir schon mal dabei waren (und weil die Polaroids ja gar so teuer sind), haben wir natürlich auch ein paar digitale Aufnahmen geschossen.

Zum Einsatz kam wieder mal eines meiner absoluten Lieblingsobjektive:
das Sigma 35mm F1.4 DG HSM (Art).

Das Shooting fand in den Studioräumen eines befreundeten Fotografen statt: Hermann Wolff. Besten Dank dafür!

Ach ja, die Polas von gestern gibt es natürlich auch noch bald hier in meinem Blog zu sehen.

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Salomé Karakal im Januar 2016

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Müde?

Jessy liegt zwar im Bett in sehr entspannter Haltung, aber wirklich müde war sie nicht. Ganz im Gegenteil, sie war hellwach und verfolgte aufmerksam das Wunder der analogen Sofortbildfotografie. Und ich werde auch ganz sicher nicht müde, eines meiner Polaroid-Schätzchen zur Hand zu nehmen (in diesem Fall wieder die 195 SE), um damit andere Schätzchen auf Schwarz-Weiß-Filme zu bannen – solange es das kostbare Filmmaterial noch gibt!

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Jessy im November 2015

(Aufgenommen im “Toscana-Zimmer” im Mietfotostudio Düren)

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Das Poladarium 2016 ist da!

Soeben ist das Poladarium 2016 mit der Post gekommen!

Warum ich drei Kalender habe? Nun, zwei Kalender sind nicht für mich bestimmt. In diesem Poladarium bin ich dieses Mal mit zwei Kalenderblättern vertreten, und deshalb soll nicht nur ich, sondern natürlich auch jedes “Motiv” einen eigenen Kalender bekommen.

Auf dem Kalenderblatt vom 17. Januar ist  “Angie” in einer sehr anmutigen Pose zu sehen. Das Foto entstand während eines kleinen Shootings im Oktober 2014 (aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossibe B&W for SX-70).

Die Rückseite:

“Angie”

Normally I take hundreds of digital photos during a shoot with female models. Sometimes I love it to take one of my old Polaroid cameras and make one or two of these wonderful memories.

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Auf dem Kalenderblatt vom 4. Februar 2016 ist “Serena” als “Spiderwoman” zu sehen. Das Foto habe ich ebenfalls im Oktober des letzten Jahres während eines Shooting im Fotostudio geschossen (auch mit der Polaroid SX-70 und einem Film Impossibe B&W for SX-70 aufgenommen).

Die Rückseite:

“Spiderwoman”

When I showed the spider to Serena she didn’t realize that it was made of plastic and, of course, she wasn’t really thrilled about having it on her shoulder. Finally she agreed. Now Serena isn’t afraid of spiders – at least of those made out of plastic. ;-)

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Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 bzw. 366 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in der fünften Auflage existiert.

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Tags: Model sexy Bett Spinne Akt

Workarounds zum Fujifilm FP-3000B

Der Polaroid-Packfilm Fujifilm FP-3000B wird nicht mehr produziert! Das steht unumstößlich fest (siehe hierzu auch meinen Blogeintrag vom 21.09.2015: http://blog.ehrlicher.de/archive/1886). Und leider sind nur noch sehr wenige Restbestände im Internet für unglaublich teures Geld erwerbbar.

Da die letzten Filme bereits im Herbst 2013 produziert wurden, haben alle noch verfügbaren Filme ein bereits abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Das bedeutet natürlich, dass die Uhr tickt. Bekanntermaßen sind die Filme in der Regel auch noch lange über das auf der Verpackung angegebene MHD uneingeschränkt nutzbar – sofern man die Filme sorgsam aufbewahrt. Bewährt hat sich eine Lagerung im Kühlschrank, was die chemische Stabilität der Entwicklerflüssigkeit deutlich erhöht. Die Filme selbst sind in einer stabilen Aluminiumfolie eingepackt, wodurch sichergestellt ist, dass die Filme gut vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung geschützt sind. Ich lagere die Filme noch zusätzlich in einer großen Kunststoffbox, damit auch die Umverpackung nicht leidet und die Filme auch vor mechanischen Beanspruchungen geschützt sind (damit auch niemand auf die Idee kommt, ein großes Gurkenglas auf die Filme zu stellen).

Wenn die Filme aber dann doch irgendwann zu alt sind, dann kann es zu sehr unschönen Effekten kommen. So können beim Fujifilm FP-3000B “Schlieren und Streifen” auf dem Fotopositiv entstehen.

Mit diesem Thema hat sich ein leidenschaftlicher Polaroid-Fotograf aus Österreich beschäftigt und dazu einen hervorragenden Artikel verfasst. In dem Artikel von Josef Tröszter wird detailliert beschrieben, wie die Negative von fehlerhaften Aufnahmen dazu genutzt werden können, doch eine fehlerfreie Aufnahme als digitale Version zu produzieren. Im Detail werden in dem Artikel die Ursachen und alle notwendigen Arbeiten beschrieben – dazu zählen die Vorbereitungen und die Reinigung der Negative sowie der Prozess der Digitalisierung (Scannen und Bearbeitung).

Und hier geht es zu dem Artikel von Josef Tröszter:

“Qualitätsprobleme bei lange abgelaufenen Fujifilm Sofortbild-Filmen beseitigen: Ein Projekt für den Fujifilm FP-3000B (und eingeschränkt auch für den FP-100B) zur Verwendung in Polaroid-Sofortbildkameras der Serien 100 bis 400″

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

Vorschau auf den Artikel (Screenshots der pdf-Dokumentenseiten):

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

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Am Ende des Dokuments befindet sich noch ein weiterer Artikel von Josef Tröszter:

“Fujifilm Pack-Film-Kassetten in Polaroid-Sofortbildkameras der Serien 100 bis 400: Probleme beim Herausziehen der Bilder vermeiden”

In dem Artikel beschreibt er einen Workaround, mit dem Probleme beim Herausziehen der Bilder bei Fujifilm Packfilm-Kassetten (z.B. FP-3000B) umgangen werden können – für stolze Besitzer von alten Polaroid-Packfilm-Kameras der Serien 100 bis 400.

Vorschau auf den Artikel (Screenshot der pdf-Dokumentenseite):

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

Und hier geht es zur Web-Site von Josef Tröszter: http://www.troeszter.net

(Die Darstellung der Screenshots des pdf-Dokumentes sowie die Verlinkung zu dem pdf-Dokument in diesen Blog-Betrag erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Josef Tröszter.)

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Solange es sie noch gibt ….

… sollte man jedes Bild feiern.

Da der Fujifilm FP-3000B sich unabwendbar dem bitteren Ende neigt (siehe hierzu auch meinen Blogeintrag http://blog.ehrlicher.de/archive/1886), sollte jedes Polaroid-Foto mit diesem Schwarz-Weiß-Film unbedingt mit Bedacht – um nicht sagen, mit inniger Andacht geschossen werden. Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind eine würdige Kamera und natürlich ein besonderes Motiv. Mit einer Polaroid 195 SE hat man ganz sicher schon mal das richtige Instrument zur Hand. Und mit “Serena” vor der Linse steht der Produktion von kleinen Fotokunstwerken nicht mehr entgegen.

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Serena im Oktober 2015

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Spieglein, Spieglein an der Wand …

Bereits im Juli hatte ich mit dem Model “Salomé Karakal” ein kurzes Shooting im Fotostudio. Zweck waren ein paar Experimente mit verschiedenen Kameraobjektiven bei Tageslichtaufnahmen. Den Rahmen für die Motiv-Arrangements bildeten die Wandspiegel im “Toscana-Zimmer“. Nun will ich die Ergebnisse natürlich nicht verheimlichen – wäre doch wirklich zu schade.

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Salomé Karakal im Juli 2015

(Aufgenommen im “Toscana-Zimmer” im Mietfotostudio Düren)

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Es war einmal …

…. vor nicht allzu langer Zeit, da nahmen die Fotografen immer dann eine Polaroid-Kamera in die Hand, um bei einem Foto-Shooting das zu fotografierende Motiv anhand eines sofort verfügbaren Fotos zu bewerten. Anhand der Polaroid-Aufnahme konnte man so sehr schnell das Arrangement und die Lichtverhältnisse (auch die Lichtsetzung im Studio) sowie die Kameraeinstellungen überprüfen. Die beabsichtigten Aufnahmen mit der analogen Kamera (im Kleinbild-, Mittel- oder Großformat) standen ja erst nach Entwicklung des Filmmaterials und Ausbelichtung auf Fotopapier (zumindest als Kontaktabzug) zur Verfügung.

Und heute – heute gibt es Digitalkameras, die dem Fotografen sofort das Ergebnis auf dem Display der Kamera anzeigen oder auch mit nur kurzer Verzögerung am Monitor eines Computers. All die modernen “Gadgets” wie Digitalkameras, WLAN, Laptops, Tablet-PCs etc. unterstützen die unmittelbare und detaillierte Bewertung der Fotos auch on Location. – Also kein Bedarf mehr an Polaroid-Kameras – eine Digitalkamera ist eben auch eine “Sofortbildkamera”.

Mitunter ist es wieder so, dass bei einem Shooting zwei grundverschiedene Kamerawelten zum Einsatz kommen. Ein Polaroid-Shooting ist mittlerweile ein recht teures Vergnügen, jede Aufnahme kostet je nach Filmtyp mehrere Euro. Eine missglückte Aufnahme kann man zwar grundsätzlich auch “löschen” (sprich vernichten) und auch bei Bedarf neu machen – doch eben nur für teures Geld. Also behilft man sich wieder eines zweiten Kamerasystems – erst eine Aufnahme mit der Digitalkamera, dann Arrangement, Licht und Kameraeinstellungen überprüfen und bewerten, und schließlich wird die “kostbare” Polaroid-Aufnahme gemacht.

Bei meinem letzten Polaroid-Shooting (http://blog.ehrlicher.de/archive/1915) wurden daher auch einige Aufnahen mit der DSLR (digitalen Spiegelreflexkamera) gemacht. Und natürlich ist auch diese Fotografie nicht nur “Knipsen”, sodass durchaus ein paar herzeigbare Fotos herausgekommen sind – was aber natürlich vor allem dem wunderbaren Model “Amélie Rôdeur” zu verdanken ist.

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Amélie Rôdeur im Oktober 2015

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Polaroid forever!

Die aktuelle Misere um den Trennbildfilm Fujifilm FP-3000B (siehe mein Blogeintrag vom 21.09.2015 http://blog.ehrlicher.de/archive/1886) führte dazu, dass ich mir noch ein paar der letzten Exemplare dieses Filmtyps beschafft habe. Nun wollte ich einen dieser Filme mit (bereits überschrittenem) Mindesthaltbarkeitsdatum 05/2015 austesten. Natürlich wollte ich den Film nicht einfach nur “verknipsen” (dafür sind die Filme nun wirklich zu rar und zu teuer), also war ich am gestrigen Tag mit der wunderbaren “Amélie Rôdeur” bei allerbestem Wetter in der Nähe der Dreilägerbachtalsperre bei Roetgen für ein Outdoor-Shooting.

Das Ergebnis dieses “Versuches” (aus rein technischer Sicht): Der Film war in tadellosem Zustand. Alle Aufnahmen sind von technisch sehr hoher Qualität. Jede Aufnahme ist auf der kompletten Bildfläche gleichmäßig und fehlerfrei entwickelt. Die Entwicklungszeiten entsprachen exakt denen der Angaben auf der Verpackung (25 Sekunden bei einer Außentemperatur von ca. 18 -19 °C). Also – ein MHD ist eben doch kein “Verfallsdatum”. Das gilt nicht nur beim Joghurt, sondern eben auch bei Polaroidfilmen. Voraussetzung ist natürlich die richtige Lagerung der Filme – idealerweise im Kühlschrank. (Die Innenverpackung besteht zwar aus einer komplett licht- sowie wasser- und wasserdampfdichten, stabilen Aluminiumfolie. Trotzdem habe ich die Filme in einer stabilen Kunststoffbox im Kühlschrank stehen, damit auch die Umverpackung mit den technischen Angaben nicht leidet).

Noch ein Wort zum Filmmaterial: Warum? (Warum tut Fujifilm der bitter weinenden Gemeinde der Polaroidfotografen das an?)

Aufgenommen wurden die Fotos mit einer Polaroid 195 SE. Um mit der größten Blendenöffnung von 3.8 fotografieren zu können (für ein schönes Bokeh),  habe ich mit vorgeschalteten Graufiltern (ND-Filtern) gearbeitet – denn der FP-3000B hat die beachtliche Lichtempfindlichkeit von ISO 3200!

Und hier die Bilder:

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Und da die Gelegenheit einfach nur günstig war, habe ich natürlich noch eine Aufnahme mit einer anderen meiner Lieblingskameras geschossen – der Polaroid 600 SE mit aufgeschraubtem Objektiv Mamiya 127mm F4.7. Dafür habe ich allerdings einen anderen Filmtyp genutzt – einen original Polaroid Typ 100 Sepia (ISO 1500). Der Film hat übrigens ein angegebenes MHD von 10/2009 – bei richtiger Lagerung (siehe oben) also kein Problem. Diesen Film gibt es natürlich auch schon lange nicht mehr – auch ein Albtraum! Aber das ist eine andere (wenn auch sehr ähnliche) Geschichte.

Amélie Rôdeur im Oktober 2015

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Ein Albtraum

Im Moment erlebt die Welt der analogen Sofortbildfotografie einen Albtraum von ungeheurem Ausmaß.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie mit Trennbildfilmen („Peel-Apart-Film”) vom Typ 100 für Polaroid-Kameras stirbt einen unausweichlichen und qualvollen Tod. Wunderbaren Kameras, wie z. B. der Polaroid 180 oder 195 SE oder der legendären 600 SE wird das Grundnahrungsmittel entzogen. Der letzte verfügbare Schwarz-Weiß-Film, der Fujifilm FP-3000B wird nicht mehr produziert. Im Moment können im Internet noch Restbestände zu horrenden Preisen und mit bereits abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) erworben werden. Doch die Tage sind gezählt.

Ja, die Nachricht ist nicht neu – es ist wohl schon seit Ende 2013 bekannt, dass der letzte Produzent dieses wunderbaren Materials beschlossen hat, der Polaroid-Fangemeinde ein Brotmesser in die Brust zu rammen und solange am Griff zu rütteln, bis der Griff abbricht. Leider ist die Information in dieser Zeit an mir vorübergegangen. Bedauerlicherweise hatte ich in den vergangenen 2 Jahren nur äußerst selten die Zeit mit meinen geliebten Kameras zu arbeiten, und für die wenigen Gelegenheiten reichte mein kleiner Restbestand an Filmen noch aus. Nun wollte ich gerade wieder meine Polaroid-Fotografie intensivieren und mir daher neues Filmmaterial bestellen. Und dann das: Kaum noch Anbieter zu finden! Nur noch „abgelaufene“ Filme! Immens hohe Preise! Sehr schnell wurde mir klar, dass der vorhandene Mangel nur eines bedeuten kann: Es wird eng! Verdammt eng!

Eine schnelle Internetrecherche brachte auch direkt das Befürchtete zutage. Fujifilm produziert den geliebten Film nicht mehr. Nie mehr! Aus und vorbei!

Um ehrlich zu sein, da das, was in irgendwelchen Foren und Blogs zu lesen ist, ja nicht immer stimmen muss, habe ich natürlich meine Recherchen ausgeweitet. Auf der deutschen Herstellerseite ist der Film noch beschrieben und kein Hinweis auf einen Produktionsstopp zu lesen (Stand heute): http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/film/ und http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/p/fp-3000b-1/

Da keimte doch so kleines Pflänzchen Hoffnung in mir auf. Ich fand sogar eine Ansprechstelle (http://www.fujifilm.eu/de/ueber-uns/firmenprofil/fujifilm-company-sites/fujifilm-Imaging-systems/) und eine Telefonnummer. Nun da am Sonntag in großen Unternehmen in der Regel niemand zu erreichen ist, musste ich einen ganzen Tag warten, bis ich den nächsten Level der bitteren Erkenntnis erreichen sollte. Und so habe ich heute mit einem freundlichen Herren von Fujifilm Deutschland gesprochen. Dieser bestätigte das Befürchtete: Das endgültige Aus für den FP-3000B! Mit aufrichtiger Anteilnahme in der Stimme konnte er mir wenigstens zusichern, dass der Farbfilm FP-100C wohl noch weiter produziert werden soll und ein Produktionsstopp derzeit nicht beabsichtigt sei. Ein nur sehr kleiner Trost – und ein gewaltiges Damoklesschwert zugleich, denn der FP-100C ist somit der letzte Film für Polaroid-Kameras vom Typ 100 – quasi die letzte Lebenserhaltungsmaschine für diese Kameras. Und wenn der Stecker dieser Herz-Lungen-Maschine gezogen wird, dann kommt der Tod unausweichlich und sehr schnell!

Wie heißt es doch: Totgeglaubte leben länger! … und …. Nichts ist unmöglich! … Stimmt! Da gibt es doch diese wunderbare Firma in in Enschede den Niederlanden, die sich der “unmöglichen” Aufgabe verschrieben hat, die die Polaroid-Fangemeinde mit Filmen zu versorgen: „The Impossible Project“ (https://www.the-impossible-project.com/)

Da ich heute schon mal den Telefonhörer zur Hand hatte – warum also nicht gleich noch ein Telefonat führen und mal höflich anfragen, ob es vielleicht aufgrund der bestehenden Misere Absicht ist, einen Schwarz-Weiß-Trennbild-Film zu produzieren. Wieder hatte ich einen sehr höflichen und verständnisvollen Mann am Ohr. Doch leider war die Geschichte, die er mir berichtete nicht wirklich erheiternd. Es ist wohl so, dass Polaroid die letzte Produktionsstätte für solche Filme in Mexiko hatte und dass diese nach dem bitteren Ende des Unternehmens vollends verschrottet wurde. Somit stehen dem Impossible Project keine geeigneten Produktionsanlagen zur Verfügung. Auch die Anlagen von Fujifilm seien wohl für Impossible unerreichbar (nähere Gründe kannte der Mann nicht – scheinbar doch “impossible”). Somit besteht auch hier keine Chance, dass ein geeigneter Ersatzfilm jemals das Licht der Welt durch ein Polaroidkameraobjektiv erblicken wird.

Meine Kameras werden sich um die letzten Aufnahmen streiten müssen.

Im Koffer eine Polaroid 180, daneben eine 195 SE und davor eine 600 SE – und unter ihnen, eines der letzten Päckchen Futter!

Und hier sind ein paar Fotos (die ich bereits hier in meinem Blog gepostet hatte) mit dem Fujifilm FP-3000B:

Stillleben (aufgenommen mit der Polaroid 180 im April 2012; gepostet am 18.03.2013; http://blog.ehrlicher.de/archive/680)

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Anna-Christina in der Dusche (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 08.02.2014, http://blog.ehrlicher.de/archive/1489)

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Julie #2 (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 16.02.2014; http://blog.ehrlicher.de/archive/1510)

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Nicht mehr zu retten

Gesehen und gedacht im April 2015

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Tags: Tulpen, Frühjahr, Busch, rot, gelb, Himmel, Gedicht: Frühling – Grün ist’s allenthalben – in allen Facetten, Bäume ihre Knospen gen Himmel recken, Die Vögel singen laut ihre fröhlichen Lieder, und die Blumen zeigen ihre Blüten wieder. Der Winter ist wohl nicht mehr zu retten

Angie auf Polaroid

Ich kann gar nicht aufhören! ;-)

Und schon wieder habe ich ein paar Polas geschossen. Dieses mal war Angie bereit, sich für mich in Pose zu begeben. Hier sind auch wieder nur Fotos, die mit der Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70 geschossen wurden. Ich liebe diese Kamera und der verwendete Filmtyp ist einfach großartig für solche Fotos.

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Tags: Akt

“Karin 63″ auf Polaroid

Und gleich noch ein paar Polas, dieses Mal von “Karin 63″, aber dieses Mal nur mit der Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70.

“Karin 63″ auf einer Fensterbank im Fotostudio

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“Karin 63″ träumend im Bett im “Toscana-Zimmer”

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Tags: Akt, Himmelbett

Anna-Christina auf Polaroid

Weil es so schön war, habe ich auch ein paar Polas von Anna-Christina im Studio geschossen. Auch hier kamen wieder die alten Polaroidschätzchen zum Einsatz – die Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und die Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70.

Anna-Christina ebenfalls in der “Orientalischen Ecke”

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Auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

 

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Tags: Akt, Himmelbett, 1001 Nacht,

Serena auf Polaroid

Ein kleines Shooting mit Serena im neuen Fotostudio mit alten Polaroidkameras (eine Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und eine Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70).

Serena in der “Orientalischen Ecke”

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Serena am nostalgischen Waschtisch im “Toscana-Zimmer”

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Serena im “Toscana-Zimmer”

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Serena mit Spinne auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

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Serena im Badezimmer im neuen Fotostudio

 Oktober 2014

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Tags: Akt, Badezimmer, Sessel, Lavabo, Waschtisch, Kamin, Himmelbett, Spinne, 1001 Nacht,

Das Poladarium 2015 ist da!

Das Poladarium 2015 ist soeben angekommen! Und auf dem Kalenderblatt des 24. Dezember ist nicht der Weihnachtsmann, sondern das Model Serena zu sehen. Das Foto entstand während eines Shootings im Dezember 2013 (aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossibe PX 680 Color Shade).

Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in der vierten Auflage existiert.

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Tags: Model Weihnachtsbaum, Weihnachtsmütze, sexy Weihnachtsmanndress

Für die Vitrine

Heute haben am Antikmarkt in Tongeren/Belgien (der dort jeden Sonntagvormittag stattfindet) zwei Schätzchen den Weg in meine kleine Sammlung historischer Kameras gefunden.

Eine Holzplattenkamera im Fotoformat 13 * 18 cm mit einem Objektiv Tessar 1:6,3 f=21cm von Carl Zeiss Jena. Leider befinden sich auf dem Kameragehäuse keinerlei Hinweise auf den Hersteller und das Baujahr.

Und eine kleine Balgenkamera: Eine Ernemann Rolf 1 (Dresden, Baujahr zw. 1922 – 1925) für Rollfilm Typ Nr. 127.

Julie

Zwei Polaroids vom Shooting mit Julie am letzten Montag.

Demnächst mehr – hier und / oder auf meiner Web-Site www.ehrlicher.de

Es sei natürlich angemerkt, dass diese wunderbaren Polas natürlich auch ganz heiße Kanditaten für meine geplante Galerie im neuen Fotostudio sind.

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Julie im Februar 2014

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Tags: Akt, Bett