Lauralina on Polaroid

Nur wenige Tage nach dem letzten Polaroid-Shooting, bekam ich die hinreißende und verführerische Lauralina vor die Linse.

Auch hier habe ich wieder teilweise das Portrait Kit #591 und das Close-up Kit #593 zur Polaroid Land Camera Model 180 genutzt.

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Lauralina im August 2017

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Dany on Polaroid

Ich sagte doch: Es läuft! Gestern hatte ich schon wieder ein Polaroid-Shooting. Die bezaubernde Dany hatte Zeit und Lust, sich von mir auf Polaroid bannen zu lassen.

Und weil ich nicht warten konnte, habe ich die Fotos direkt gescannt und archiviert. Und so kann ich nun die Fotos schon heute auf meinem Blog zeigen.

Wieder kam die Polaroid 180 zum Einsatz, zum Teil auch wieder mit dem Portrait Kit #591.

Der verwendete Film war natürlich wieder der Fujifilm FP-3000B.

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Dany im August 2017

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Jessy on Polaroid

Zurzeit läuft es …. im letzten Monat hatte ich noch ein weiteres Polaroid-Shooting. Die charmante Jessy war bereit, sich mit der Polaroid 180 ablichten zu lassen.

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Jessy im Juli 2017

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Stefanie on Polaroid

Vor ein paar Tagen hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit, ein Polaroid-Shooting mit einer attraktiven, jungen Frau durchzuführen. Die wunderbare Stefanie war bereit, sich auf dem kostbaren Filmmaterial (Fujifilm FB-3000B) verewigen zu lassen.

Bei den letzten Polaroid-Shootings hatte ich immer die Polaroid 195 SE genutzt. Dieses Mal griff ich zur Polaroid 180, da ich für diese Kamera umfangreiches Zubehör besitze. So kamen dann auch bei einigen Fotos das Portrait Kit und das Close-Up Kit zum Einsatz.

Die Kamera: Polaroid Land Camera Model 180 mit Zubehör im Koffer

Zum Zubehör gehören:

  • Polaroid Portrait Kit #591
    • Polaroid Portrait Attachment #591
    • Polaroid Portrait Lens #591
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Close-Up Kit #593
    • Polaroid Close-Up Attachment #593
    • Polaroid Close-Up Lens #593
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Filter Kit #595
    • Polaroid Cloud Filter for Black & White Film #596
    • Polaroid UV Filter #597
    • Polaroid Lens Shade #598
  • Polaroid Cable Release #191
  • Polaroid Self Timer #192
  • Polaroid Cold Clip #193
  • Polaroid Flash Gun #280
  • Polaroid Exposure Meter #628
  • Polaroid Leather Carrying Case #328

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Und hier sind nun die Fotos von Stefanie:

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Stefanie im Juli 2017

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Lauren-Crist on Polaroid

Beim Polaroid-Shooting mit der zauberhaften Lauren-Crist im Dezember des letzten Jahres kam nicht nur die 600 SE und ein Sepia-Film zum Einsatz (siehe Blogpost vom 28.03.2017), sondern auch die Polaroid 195 SE und der Schwarz-Weiß-Film Fujifilm FP-3000B.

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Lauren-Crist im Dezember 2016

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Véronique on Polaroid

Und wieder ein Polaroid-Shooting … dieses Mal durfte ich mit der hinreißenden Véronique kleine Lichtgemälde produzieren und sie auf dem kostbaren Filmmaterial verewigen.

Zum Einsatz kam erneut die Polaroid 195 SE und der Schwarz-Weiß-Film Fujifilm FP-3000B.

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“und wenn sein starker Arm es will, dann stehen die Maschinen still”

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Véronique mit ihrem Euphonium

(“Euphonium” kommt ja aus dem Griechischen und heißt “wohlklingend” … und die Szene ist dazu auch noch sehr ansehnlich.)

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Und einen Schnappschuss mit der Polaroid 600 (mit einem Film Impossible Color 600) gab’s auch noch.

Véronique im Oktober 2016

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Jen on Polaroid

Bereits im September hatte ich ein Shooting mit der bezaubernden Jen. Dabei kamen gleich mehrere alte Polaroidkameras und Filmtypen zum Einsatz.

Die ersten der gezeigten Aufnahmen wurden mit der Polaroid 195 SE aufgenommen. Der verwendete Film war der nicht mehr lieferbare Fujifilm FP-3000B.

Beim Einlegen des Films in die Kamera ist mir ein kleines Missgeschick unterlaufen. Die Papierlaschen waren etwas eingeklemmt, sodass ich die Kamera – nachdem ich bereits das lichtdichte Schutzpapier vor dem ersten Bild herausgezogen hatte – nochmal etwas öffnen musste. Das führte zu einer geringen Vorbelichtung der ersten Aufnahme. Das Foto ist daher etwas überbelichtet, insbesondere am unteren Bildrand, aber ich denke, dass es trotzdem eine Aufnahme ist, die nicht nur nicht entsorgt, sondern auch unbedingt gezeigt werden sollte.

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Die nächsten Fotos wurden mit der Polaroid 600 SE und dem Mamiya 127mm F4.7 aufgenommen. Der verwendete Film war ein Polaroid 100 Sepia. Allerdings waren die letzten Aufnahmen des Films schon ewige Zeiten in der Kamera, sodass das Filmmaterial (welches ohnehin schon seit 2009 über der angegebenen Mindesthaltbarkeit war) doch arg gelitten hatte und die Fotos daher deutliche Entwicklungsfehler aufweisen.

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Neben Trennbildfilmkameras wurden auch Polaroidkameras für Integralfilme eingesetzt. Dies waren eine Polaroid 636 Closeup mit einem Farbfilm von Impossible …

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… und eine Polaroid SX-70 Alpha 1 mit einem Schwarz-Weiß-Film von Impossible.

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Jen im September 2016

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Ilaria on Polaroid

Und wieder einmal hatte ich die Gelegenheit, ein attraktives Model vor meine Polaroidkameras zu schleppen – die wunderbare Ilaria. (Na ja, wirklich “schleppen” musste ich sie nicht – Ilaria hat sich nicht nur bereitwillig, sondern auch sehr anmutig mir und den Kameras von ihrer besten Seite gezeigt.)

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Ilaria im August 2016

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Angie on Polaroid

Ebenfalls im April hatte ich wieder einmal die Gelegenheit, Angie vor die Linse zu bekommen. Natürlich musste ich dabei wieder zu meiner geliebten “195 SE” greifen, um ein paar “Lichtgemälde in schwarz-weiß” zu produzieren.

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Angie im April 2016

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Janalicious – Polaroids

Ein paar Fotos vom vergangenen April. Vor der edlen Linse meiner Polaroid 195 SE hatte ich “Janalicious”, um sie auf das kostbare Filmmaterial zu bannen – auf einen der ach so raren Fujifilm FP-3000B (Schwarz-Weiß-Trennbildfilm vom Typ 100).

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Janalicious im April 2016

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Salomé Karakal – Polaroids

Und hier sind sie … die Polaroids von unserem gestrigen Shooting.

Die ersten Fotos wurden aufgenommen mit einer Polaraoid 195 SE und einem Fujifilm FP-3000B (Schwarz-Weiß-Trennbildfilm vom Typ 100) und die letzte Aufnahme mit einer Polaroid SX-70 Alpha 1 und einem Schwarz-Weiß-Film von Impossible (Integralfilm).

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Salomé Karakal im Januar 2016

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Müde?

Jessy liegt zwar im Bett in sehr entspannter Haltung, aber wirklich müde war sie nicht. Ganz im Gegenteil, sie war hellwach und verfolgte aufmerksam das Wunder der analogen Sofortbildfotografie. Und ich werde auch ganz sicher nicht müde, eines meiner Polaroid-Schätzchen zur Hand zu nehmen (in diesem Fall wieder die 195 SE), um damit andere Schätzchen auf Schwarz-Weiß-Filme zu bannen – solange es das kostbare Filmmaterial noch gibt!

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Jessy im November 2015

(Aufgenommen im “Toscana-Zimmer” im Mietfotostudio Düren)

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Workarounds zum Fujifilm FP-3000B

Der Polaroid-Packfilm Fujifilm FP-3000B wird nicht mehr produziert! Das steht unumstößlich fest (siehe hierzu auch meinen Blogeintrag vom 21.09.2015: http://blog.ehrlicher.de/archive/1886). Und leider sind nur noch sehr wenige Restbestände im Internet für unglaublich teures Geld erwerbbar.

Da die letzten Filme bereits im Herbst 2013 produziert wurden, haben alle noch verfügbaren Filme ein bereits abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD). Das bedeutet natürlich, dass die Uhr tickt. Bekanntermaßen sind die Filme in der Regel auch noch lange über das auf der Verpackung angegebene MHD uneingeschränkt nutzbar – sofern man die Filme sorgsam aufbewahrt. Bewährt hat sich eine Lagerung im Kühlschrank, was die chemische Stabilität der Entwicklerflüssigkeit deutlich erhöht. Die Filme selbst sind in einer stabilen Aluminiumfolie eingepackt, wodurch sichergestellt ist, dass die Filme gut vor Feuchtigkeit und UV-Strahlung geschützt sind. Ich lagere die Filme noch zusätzlich in einer großen Kunststoffbox, damit auch die Umverpackung nicht leidet und die Filme auch vor mechanischen Beanspruchungen geschützt sind (damit auch niemand auf die Idee kommt, ein großes Gurkenglas auf die Filme zu stellen).

Wenn die Filme aber dann doch irgendwann zu alt sind, dann kann es zu sehr unschönen Effekten kommen. So können beim Fujifilm FP-3000B “Schlieren und Streifen” auf dem Fotopositiv entstehen.

Mit diesem Thema hat sich ein leidenschaftlicher Polaroid-Fotograf aus Österreich beschäftigt und dazu einen hervorragenden Artikel verfasst. In dem Artikel von Josef Tröszter wird detailliert beschrieben, wie die Negative von fehlerhaften Aufnahmen dazu genutzt werden können, doch eine fehlerfreie Aufnahme als digitale Version zu produzieren. Im Detail werden in dem Artikel die Ursachen und alle notwendigen Arbeiten beschrieben – dazu zählen die Vorbereitungen und die Reinigung der Negative sowie der Prozess der Digitalisierung (Scannen und Bearbeitung).

Und hier geht es zu dem Artikel von Josef Tröszter:

“Qualitätsprobleme bei lange abgelaufenen Fujifilm Sofortbild-Filmen beseitigen: Ein Projekt für den Fujifilm FP-3000B (und eingeschränkt auch für den FP-100B) zur Verwendung in Polaroid-Sofortbildkameras der Serien 100 bis 400″

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

Vorschau auf den Artikel (Screenshots der pdf-Dokumentenseiten):

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

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Am Ende des Dokuments befindet sich noch ein weiterer Artikel von Josef Tröszter:

“Fujifilm Pack-Film-Kassetten in Polaroid-Sofortbildkameras der Serien 100 bis 400: Probleme beim Herausziehen der Bilder vermeiden”

In dem Artikel beschreibt er einen Workaround, mit dem Probleme beim Herausziehen der Bilder bei Fujifilm Packfilm-Kassetten (z.B. FP-3000B) umgangen werden können – für stolze Besitzer von alten Polaroid-Packfilm-Kameras der Serien 100 bis 400.

Vorschau auf den Artikel (Screenshot der pdf-Dokumentenseite):

[Download] des Artikels im pdf-Format von der Web-Site von Josef Tröszter

[Download] des Artikels im pdf-Format vom Mirror (Downloadverzeichnis dieser Web-Site)

Und hier geht es zur Web-Site von Josef Tröszter: http://www.troeszter.net

(Die Darstellung der Screenshots des pdf-Dokumentes sowie die Verlinkung zu dem pdf-Dokument in diesen Blog-Betrag erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Josef Tröszter.)

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Solange es sie noch gibt ….

… sollte man jedes Bild feiern.

Da der Fujifilm FP-3000B sich unabwendbar dem bitteren Ende neigt (siehe hierzu auch meinen Blogeintrag http://blog.ehrlicher.de/archive/1886), sollte jedes Polaroid-Foto mit diesem Schwarz-Weiß-Film unbedingt mit Bedacht – um nicht sagen, mit inniger Andacht geschossen werden. Wesentliche Voraussetzungen hierfür sind eine würdige Kamera und natürlich ein besonderes Motiv. Mit einer Polaroid 195 SE hat man ganz sicher schon mal das richtige Instrument zur Hand. Und mit “Serena” vor der Linse steht der Produktion von kleinen Fotokunstwerken nicht mehr entgegen.

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Serena im Oktober 2015

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Polaroid forever!

Die aktuelle Misere um den Trennbildfilm Fujifilm FP-3000B (siehe mein Blogeintrag vom 21.09.2015 http://blog.ehrlicher.de/archive/1886) führte dazu, dass ich mir noch ein paar der letzten Exemplare dieses Filmtyps beschafft habe. Nun wollte ich einen dieser Filme mit (bereits überschrittenem) Mindesthaltbarkeitsdatum 05/2015 austesten. Natürlich wollte ich den Film nicht einfach nur “verknipsen” (dafür sind die Filme nun wirklich zu rar und zu teuer), also war ich am gestrigen Tag mit der wunderbaren “Amélie Rôdeur” bei allerbestem Wetter in der Nähe der Dreilägerbachtalsperre bei Roetgen für ein Outdoor-Shooting.

Das Ergebnis dieses “Versuches” (aus rein technischer Sicht): Der Film war in tadellosem Zustand. Alle Aufnahmen sind von technisch sehr hoher Qualität. Jede Aufnahme ist auf der kompletten Bildfläche gleichmäßig und fehlerfrei entwickelt. Die Entwicklungszeiten entsprachen exakt denen der Angaben auf der Verpackung (25 Sekunden bei einer Außentemperatur von ca. 18 -19 °C). Also – ein MHD ist eben doch kein “Verfallsdatum”. Das gilt nicht nur beim Joghurt, sondern eben auch bei Polaroidfilmen. Voraussetzung ist natürlich die richtige Lagerung der Filme – idealerweise im Kühlschrank. (Die Innenverpackung besteht zwar aus einer komplett licht- sowie wasser- und wasserdampfdichten, stabilen Aluminiumfolie. Trotzdem habe ich die Filme in einer stabilen Kunststoffbox im Kühlschrank stehen, damit auch die Umverpackung mit den technischen Angaben nicht leidet).

Noch ein Wort zum Filmmaterial: Warum? (Warum tut Fujifilm der bitter weinenden Gemeinde der Polaroidfotografen das an?)

Aufgenommen wurden die Fotos mit einer Polaroid 195 SE. Um mit der größten Blendenöffnung von 3.8 fotografieren zu können (für ein schönes Bokeh),  habe ich mit vorgeschalteten Graufiltern (ND-Filtern) gearbeitet – denn der FP-3000B hat die beachtliche Lichtempfindlichkeit von ISO 3200!

Und hier die Bilder:

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Und da die Gelegenheit einfach nur günstig war, habe ich natürlich noch eine Aufnahme mit einer anderen meiner Lieblingskameras geschossen – der Polaroid 600 SE mit aufgeschraubtem Objektiv Mamiya 127mm F4.7. Dafür habe ich allerdings einen anderen Filmtyp genutzt – einen original Polaroid Typ 100 Sepia (ISO 1500). Der Film hat übrigens ein angegebenes MHD von 10/2009 – bei richtiger Lagerung (siehe oben) also kein Problem. Diesen Film gibt es natürlich auch schon lange nicht mehr – auch ein Albtraum! Aber das ist eine andere (wenn auch sehr ähnliche) Geschichte.

Amélie Rôdeur im Oktober 2015

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Ein Albtraum

Im Moment erlebt die Welt der analogen Sofortbildfotografie einen Albtraum von ungeheurem Ausmaß.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie mit Trennbildfilmen („Peel-Apart-Film”) vom Typ 100 für Polaroid-Kameras stirbt einen unausweichlichen und qualvollen Tod. Wunderbaren Kameras, wie z. B. der Polaroid 180 oder 195 SE oder der legendären 600 SE wird das Grundnahrungsmittel entzogen. Der letzte verfügbare Schwarz-Weiß-Film, der Fujifilm FP-3000B wird nicht mehr produziert. Im Moment können im Internet noch Restbestände zu horrenden Preisen und mit bereits abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) erworben werden. Doch die Tage sind gezählt.

Ja, die Nachricht ist nicht neu – es ist wohl schon seit Ende 2013 bekannt, dass der letzte Produzent dieses wunderbaren Materials beschlossen hat, der Polaroid-Fangemeinde ein Brotmesser in die Brust zu rammen und solange am Griff zu rütteln, bis der Griff abbricht. Leider ist die Information in dieser Zeit an mir vorübergegangen. Bedauerlicherweise hatte ich in den vergangenen 2 Jahren nur äußerst selten die Zeit mit meinen geliebten Kameras zu arbeiten, und für die wenigen Gelegenheiten reichte mein kleiner Restbestand an Filmen noch aus. Nun wollte ich gerade wieder meine Polaroid-Fotografie intensivieren und mir daher neues Filmmaterial bestellen. Und dann das: Kaum noch Anbieter zu finden! Nur noch „abgelaufene“ Filme! Immens hohe Preise! Sehr schnell wurde mir klar, dass der vorhandene Mangel nur eines bedeuten kann: Es wird eng! Verdammt eng!

Eine schnelle Internetrecherche brachte auch direkt das Befürchtete zutage. Fujifilm produziert den geliebten Film nicht mehr. Nie mehr! Aus und vorbei!

Um ehrlich zu sein, da das, was in irgendwelchen Foren und Blogs zu lesen ist, ja nicht immer stimmen muss, habe ich natürlich meine Recherchen ausgeweitet. Auf der deutschen Herstellerseite ist der Film noch beschrieben und kein Hinweis auf einen Produktionsstopp zu lesen (Stand heute): http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/film/ und http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/p/fp-3000b-1/

Da keimte doch so kleines Pflänzchen Hoffnung in mir auf. Ich fand sogar eine Ansprechstelle (http://www.fujifilm.eu/de/ueber-uns/firmenprofil/fujifilm-company-sites/fujifilm-Imaging-systems/) und eine Telefonnummer. Nun da am Sonntag in großen Unternehmen in der Regel niemand zu erreichen ist, musste ich einen ganzen Tag warten, bis ich den nächsten Level der bitteren Erkenntnis erreichen sollte. Und so habe ich heute mit einem freundlichen Herren von Fujifilm Deutschland gesprochen. Dieser bestätigte das Befürchtete: Das endgültige Aus für den FP-3000B! Mit aufrichtiger Anteilnahme in der Stimme konnte er mir wenigstens zusichern, dass der Farbfilm FP-100C wohl noch weiter produziert werden soll und ein Produktionsstopp derzeit nicht beabsichtigt sei. Ein nur sehr kleiner Trost – und ein gewaltiges Damoklesschwert zugleich, denn der FP-100C ist somit der letzte Film für Polaroid-Kameras vom Typ 100 – quasi die letzte Lebenserhaltungsmaschine für diese Kameras. Und wenn der Stecker dieser Herz-Lungen-Maschine gezogen wird, dann kommt der Tod unausweichlich und sehr schnell!

Wie heißt es doch: Totgeglaubte leben länger! … und …. Nichts ist unmöglich! … Stimmt! Da gibt es doch diese wunderbare Firma in in Enschede den Niederlanden, die sich der “unmöglichen” Aufgabe verschrieben hat, die die Polaroid-Fangemeinde mit Filmen zu versorgen: „The Impossible Project“ (https://www.the-impossible-project.com/)

Da ich heute schon mal den Telefonhörer zur Hand hatte – warum also nicht gleich noch ein Telefonat führen und mal höflich anfragen, ob es vielleicht aufgrund der bestehenden Misere Absicht ist, einen Schwarz-Weiß-Trennbild-Film zu produzieren. Wieder hatte ich einen sehr höflichen und verständnisvollen Mann am Ohr. Doch leider war die Geschichte, die er mir berichtete nicht wirklich erheiternd. Es ist wohl so, dass Polaroid die letzte Produktionsstätte für solche Filme in Mexiko hatte und dass diese nach dem bitteren Ende des Unternehmens vollends verschrottet wurde. Somit stehen dem Impossible Project keine geeigneten Produktionsanlagen zur Verfügung. Auch die Anlagen von Fujifilm seien wohl für Impossible unerreichbar (nähere Gründe kannte der Mann nicht – scheinbar doch “impossible”). Somit besteht auch hier keine Chance, dass ein geeigneter Ersatzfilm jemals das Licht der Welt durch ein Polaroidkameraobjektiv erblicken wird.

Meine Kameras werden sich um die letzten Aufnahmen streiten müssen.

Im Koffer eine Polaroid 180, daneben eine 195 SE und davor eine 600 SE – und unter ihnen, eines der letzten Päckchen Futter!

Und hier sind ein paar Fotos (die ich bereits hier in meinem Blog gepostet hatte) mit dem Fujifilm FP-3000B:

Stillleben (aufgenommen mit der Polaroid 180 im April 2012; gepostet am 18.03.2013; http://blog.ehrlicher.de/archive/680)

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Anna-Christina in der Dusche (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 08.02.2014, http://blog.ehrlicher.de/archive/1489)

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Julie #2 (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 16.02.2014; http://blog.ehrlicher.de/archive/1510)

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Julie

Zwei Polaroids vom Shooting mit Julie am letzten Montag.

Demnächst mehr – hier und / oder auf meiner Web-Site www.ehrlicher.de

Es sei natürlich angemerkt, dass diese wunderbaren Polas natürlich auch ganz heiße Kanditaten für meine geplante Galerie im neuen Fotostudio sind.

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Julie im Februar 2014

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Tags: Akt, Bett

Anna-Christina in der Dusche

Vorgestern hatten Anna-Christina und ich ein wunderbares Shooting im neuen (noch immer nicht fertigen) Fotostudio (www.mietfotostudio-dueren.de). Das neue Studiobad ist aber schon fertig eingerichtet und sollte nun würdig fotografisch in Szene gesetzt werden.

Im Moment scanne ich gerade die Polaroids. Und hier ist schon mal eines der Polas – quasi als Vorgeschmack auf die Fotos, die noch kommen werden (hier im Blog und / oder auf meiner Web-Site www.ehrlicher.de).

Einige meiner Polaroids sollen auch im Fotostudio in einer Galerie dauerhaft ausgestellt werden – und diese Aufnahme wird ganz bestimmt dabei sein.

Anna-Christina im Februar 2014

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Tags: Akt in der Duschkabine