Auch eine Polaroid-Kamera

Ich wollte schon immer mal eine “Camera obscura” ausprobieren. Nun ergab es sich, dass ich unlängst im Internet eine Lochkamera entdeckte, die für die Verwendung von Polaroid-Packfilm-Kassetten (Typ 100) konstruiert wurde. Das war genau das, was mir noch fehlte. Da sich erfreulicherweise der Preis für die Lochkamera nicht auf einem schmerzvollen Niveau befand, bedurfte es nur wenige Momente Bedenkzeit für die Kaufentscheidung. Ein paar Mausklicks später war dann auch ein neues Kapitel in meinem Polaroidtagebuch eröffnet und einige Tage später konnte ich bereits das neue Spielzeug in den Händen halten.

Die Lochkamera wurde von Gezim Fisheku (ein in Griechenland lebender Albaner) konstruiert und gefertigt. Die Kamera ist sehr präzise und solide verarbeitet und weist folgende Parameter auf:

  • Bildweite (Länge der Lochkamera): 52 mm
  • Blendenöffnung (Lochgröße): 0,2 mm
  • Blendenzahl (effektive Lichtstärke): 260

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Natürlich musste ich die Kamera sofort ausprobieren. Aufgrund der ermittelten Belichtungszeit von 4 Sekunden musste ich natürlich “ruhende Objekte” für meine ersten Versuche wählen. Geeignete Motive fand ich dann auch schnell im Garten.

Ein passender Film war natürlich auch sofort zur Hand: Ein Fujifilm FP-100C Silk (100 ASA).

Also, Kamera mit Augenmaß (und Unterstützung der kleinen Dosenlibelle an der Oberseite der Kamera) ausrichten, Deckel ab … 21 … 22 … 23 … 24 …. Deckel drauf. Film aus der Filmkassette herausziehen, 2 Minuten Entwicklungszeit abwarten. Fertig.

Und hier ist das erste Foto, aufgenommen mit meiner neuen “Fisheku-Lochkamera”:

Eine zweite Aufnahme folgte unmittelbar: Eine Nahaufnahme im Gegenlicht.

Zwei wunderbare Fotos, die unbedingt Appetit auf mehr machen!

Ach ja, verglichen mit dem Foto einer Digitalkamera, lässt sich feststellen, dass die Kleinbild-Äquivalent-Brennweite ungefähr 20 mm entspricht.

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Véronique on Polaroid

Und wieder ein Polaroid-Shooting … dieses Mal durfte ich mit der hinreißenden Véronique kleine Lichtgemälde produzieren und sie auf dem kostbaren Filmmaterial verewigen.

Zum Einsatz kam erneut die Polaroid 195 SE und der Schwarz-Weiß-Film Fujifilm FP-3000B.

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“und wenn sein starker Arm es will, dann stehen die Maschinen still”

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Véronique mit ihrem Euphonium

(“Euphonium” kommt ja aus dem Griechischen und heißt “wohlklingend” … und die Szene ist dazu auch noch sehr ansehnlich.)

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Und einen Schnappschuss mit der Polaroid 600 (mit einem Film Impossible Color 600) gab’s auch noch.

Véronique im Oktober 2016

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Jen on Polaroid

Bereits im September hatte ich ein Shooting mit der bezaubernden Jen. Dabei kamen gleich mehrere alte Polaroidkameras und Filmtypen zum Einsatz.

Die ersten der gezeigten Aufnahmen wurden mit der Polaroid 195 SE aufgenommen. Der verwendete Film war der nicht mehr lieferbare Fujifilm FP-3000B.

Beim Einlegen des Films in die Kamera ist mir ein kleines Missgeschick unterlaufen. Die Papierlaschen waren etwas eingeklemmt, sodass ich die Kamera – nachdem ich bereits das lichtdichte Schutzpapier vor dem ersten Bild herausgezogen hatte – nochmal etwas öffnen musste. Das führte zu einer geringen Vorbelichtung der ersten Aufnahme. Das Foto ist daher etwas überbelichtet, insbesondere am unteren Bildrand, aber ich denke, dass es trotzdem eine Aufnahme ist, die nicht nur nicht entsorgt, sondern auch unbedingt gezeigt werden sollte.

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Die nächsten Fotos wurden mit der Polaroid 600 SE und dem Mamiya 127mm F4.7 aufgenommen. Der verwendete Film war ein Polaroid 100 Sepia. Allerdings waren die letzten Aufnahmen des Films schon ewige Zeiten in der Kamera, sodass das Filmmaterial (welches ohnehin schon seit 2009 über der angegebenen Mindesthaltbarkeit war) doch arg gelitten hatte und die Fotos daher deutliche Entwicklungsfehler aufweisen.

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Neben Trennbildfilmkameras wurden auch Polaroidkameras für Integralfilme eingesetzt. Dies waren eine Polaroid 636 Closeup mit einem Farbfilm von Impossible …

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… und eine Polaroid SX-70 Alpha 1 mit einem Schwarz-Weiß-Film von Impossible.

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Jen im September 2016

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Das “PHOTODARIUM 2017″ und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017″ sind da!

Heute kamen mit der Post zu meiner großen Freude das “PHOTODARIUM 2017” und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017“.

PHOTODARIUM??? War der Name dieses wunderbaren Kalenders nicht mal POLADARIUM?  Nun, so ist es! Der Kalender ist im Prinzip immer noch der gleiche, nur eben mit neuem Namen – ein Abreißkalender mit 365 bzw. in Schaltjahren 366 Tagesblättern – jeder Tag zeigt ein anderes gedrucktes Polaroidfoto in Originalgröße (Integralfilm vom Typ 600 bzw. SX-70). Warum sich der Name geändert hat, weiß ich nicht – ich nehme aber an, dass die Fa. Polaroid (die es ja immer noch gibt – wenngleich das Produkt, mit dem die Firma berühmt geworden ist, nicht mehr von ihr produziert wird) dem Verlag seltmann+söhne wegen des Namens “POLADARIUM” einen netten Brief geschrieben und höflich um Unterlassung der Verwendung des Namens gebeten hat (vielleicht war ja der Brief auch nicht ganz so nett, vielleicht auch die Bitte nicht ganz so höflich und vielleicht kam der Brief auch direkt von ein paar Anwälten). Warum auch immer, schade ist es allemal. Der Name “POLADARIUM” passte einfach – es sind nun mal Polaroidaufnahmen, die der Kalender zeigt. Der Name “PHOTODARIUM” würde auch zu einem Kalender mit Handyfotos passen.
Aber unabhängig vom Namen, der Kalender ist immer noch ein großartiges Kunstwerk, was auf keinem Schreibtisch eines (Polaroid-)Fotografen fehlen sollte.

Weitere Informationen zum PHOTODARIUM findet man auf der Web-Site: www.photodarium.de

Und nun ist das neue POLADARIUM ….. hoppla ….. ich meine natürlich das PHOTODARIUM angekommen – und das gleich in zwei verschiedenen Versionen: “PHOTODARIUM 2017” und “PHOTODARIUM PRIVATE 2017

Die Aufmachung und die Ausführung der Kalender sind im Wesentlichen identisch. Natürlich sind die einzelnen Kalenderblätter der beiden Kalender gänzlich andere. Das “PHOTODARIUM 2017″ zeigt Polaroidaufnahmen aus allen Bereichen des Lebens – Schnappschüsse eben, während das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017″ sich nur einem Thema widmet: Der Nacktheit des menschlichen (überwiegend weiblichen) Körpers. In letztgenanntem Kalender sind eben eher “private” Fotos zu finden. Die allermeisten dieser Fotos sind relativ brav und zeigen nicht mehr Nacktheit, als in mancher Werbung im Vorabendprogramm zu sehen ist. Einige Aufnahmen (so ungefähr 10 Fotos) sind in ihrer Darstellung allerdings recht explizit, sprich pornografisch und wären meiner Meinung nach verzichtbar gewesen. Den sehr geringen Umfang an, für meinen Geschmack, zu eindeutigen Fotos kann man ertragen (in einem Museum findet man auch nicht nur Bilder, die einem gefallen), man sollte nur an manchen Tagen von der “Private”-Version gleich zwei Blätter abreißen, damit eben bestimmte Fotos andere potenzielle Betrachter (Kinder, Pastoren, Schwiegermütter etc.) nicht unbedingt zu sehen bekommen.

In jedem Fall werden in 2017 zwei Kalender auf meinem Schreibtisch stehen!

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Es ist mir auch für 2017 wieder gelungen, eigene Polaroids ins Photodarium zu bringen – und das in beide Versionen!

Im PHOTODARIUM 2017 sind zwei meiner Aufnahmen veröffentlicht:

Auf dem Kalenderblatt vom 9. Mai ist  “Serena” zu sehen. Das Foto entstand während eines kleinen Shootings im Oktober 2014 im Fotostudio (aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70).

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 24.10.2014 zu sehen.

 Auf der Rückseite ist zu lesen:

” Preparing for the Night”

Serena standing at a washstand and preparing herself for the night. Of course this was only the topic of the scene. After the photo shooting, she went home and didn’t stay overnight. Unfortunately.

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Das Kalenderblatt vom 25. Oktober zeigt das Model “Karin 63″. Das Foto entstand während eines Shootings ebenfalls im Oktober 2014 im Fotostudio (aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70).

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 29.10.2014 zu sehen.

Die Rückseite zeigt den folgenden Text:

“Take a Rest”

On a warm and sunny day in late autumn the photo model “Karin 63″ decided to interrupt the photo shooting and take a rest at the window. For a short while she enjoyed the warming sun and browsed a book of photos.

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Und Im PHOTODARIUM PRIVATE 2017 sind sogar 5 Fotos von mir veröffentlicht:

Der 19. Januar zeigt eine Körperdetailaufnahme – aufgenommen mit der Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70 …

… und die Fragestellung zu dem, was zu sehen ist, findet man auf der Rückseite des Kalenderblattes.

“Is this Porn?”

In some countries you can watch advertisements on TV where completely naked female bodies are shown – even in the afternoon. In other countries visible uncovered female nipples are defined as porn. So, decide for yourself whether you see porn or an advertisement for flowers.

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Das Kalenderblatt vom 6. Februar zeigt die schmollende “Julie”. Ein Aufnahme vom Februar 2014, aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossible PX600 Silver Shade.

Dreht man das Kalenderblatt, ist dann folgendes zu lesen:

“Julie pouts”

After several hours of shooting, Julie protested and insisted on a break. Of course, I agreed although I really like the expression when she pouts.

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Am 25. Juli gelangt man dann zu einem weiteren Foto, dass die schöne “Julie” zeigt. Das Foto wurde aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossible PX600 Silver Shade ebenfalls im Februar 2014.

Nach dem Umblättern liest man dann:

“Protest”

After a while, taking photos with different old instant cameras, Julie protested and wasn’t willing to pose in front of me and my camera anymore. I’d already taken a number of photos, so I agreed, although now I really like her showing me her back to express her protest.

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Der 5. September offenbart dann ein Polaroid von Serena. Die Aufnahme ist vom Dezember 2013 und wurde mit der Polaroid 636 Closeup und dem Film Impossible PX600 Color aufgenommen.

Auf der Rückseite ist zu lesen:

“Look like an Angel”

Whenever I look at Serena I always remember a song by Elvis Presley : “You look like an angel …”. But the song is about a “Devil in Disguise” – I promise, she isn’t!

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Und das letzte meiner Fotos in diesem Kalender ist am 14. Dezember zu finden. Es zeigt ein Fotos von “Anna-Christina, aufgenommen im Oktober 2014 mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70.

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 28.10.2014 zu sehen.

Und auf der Rückseite dieses Kalenderblattes ist zu lesen:

“What shall I tell?”

There is no exciting story behind this picture. Anna-Christina just looked beautiful and covered herself with flowers to emphasize (or to hide) her wonderful body.

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Mal sehen, welche Fotos ich in die Kalender 2018 bringen kann.

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Backgammon

Ich hatte große Lust auf eine Partie Backgammon. Leider war niemand da, der mit mir spielen wollte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mit mir selbst zu spielen – wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist.

Natürlich weiß jeder, der mich kennt oder den einen oder anderen Artikel auf diesem Blog gelesen hat, dass es hier nicht Backgammon geht, sondern um das Thema Fotografie im Allgemeinen und Polaroid im Besonderen.

Vor ein paar Tagen habe ich in meinem Schrank in einer Kiste gewühlt, die randvoll ist mit Fotozubehör aus den Zeiten meiner analogen Kleinbild-Spiegelreflex-Fotografie. Da fielen mir doch ein paar äußerst interessante Teile in die Hände, die zwar für die heutige digitale Fotografie absolut überholt sind (weil die damit erzielbaren Effekte leichter am PC realisiert werden können), aber für einen Teil meiner geliebten Polaroidkameras sinnvoll nutzbar sein könnten.

Für meine Spiegelreflexkamera “Minolta XD7″ hatte ich mir seinerzeit das “Cokin Creative Filter System” (in der Größe A) gekauft. Dazu die Filterscheibe “Sepia” (Nr. 005) (für die Tönung von Farbfilmen in Sepiaton), das Sortiment “Pre-shaped Frames” (Nr. 397) (mit Formmasken in den Formen Kreis, Ellipse, Herz, “Schlüsselloch” und “Fernglas”) und den Vorsatz “Double Exposure” (Nr. 346) (für die Doppelbelichtung von Aufnahmen).

Ein passender Adapter für das Filtergewinde war online schnell gefunden und auch ebenso schnell bestellt. Und so war das System auch einen Tag später schon einsatzbereit.

Für meine erste Aufnahme mit dem Cokin Filtersystem entschied ich mich für den Vorsatz “Double Exposure”.

So sah dann das Setup der Kamera aus:

Als Kamera kam die Polaroid 180 zum Einsatz, als Film der Fujifilm FP-100C (Glossy).

Natürlich befindet sich die Kamera auf einem Stativ, da ja die gleiche Aufnahme zweimal belichtet werden sollte und Bewegungen zwischen den Aufnahmen vermieden werden müssen.

Da ich nicht nur das Motiv war, sondern auch der Fotograf, nutzte ich für die Auslösung der Aufnahmen einen mechanischen Timer vom Typ “Polaroid Self-Timer #192″ (zu sehen im Bild oben links, auf der Kamera).

Auf das Objektiv aufgesetzt ist das Filter-System von Cokin mit dem eingesetzten Vorsatz “Double Exposure”. In dieser Anordnung ist die rechte Seite der Aufnahme abgedeckt und die linke Seite kann belichtet werden. Für die zweite Aufnahme dreht man das gesamte System einfach um 180 Grad. So wird die Aufnahme vertikal in zwei gleiche Teile geteilt.
Natürlich ließe sich die Aufnahme auch horizontal oder diagonal teilen.

Nun, wer die Polaroidaufnahme genau ansieht, der erkennt natürlich die Geisterbilder in der Bildmitte. Das bedeutet, dass die Trennung der Aufnahme mit dem Vorsatz “Double Exposure” an dieser Kamera nur bedingt funktioniert. Die Geisterbilder verschwinden zwar zu den Rändern hin an der rechten und linken Seite, aber in der Mitte ist doch ein recht großer Bereich, in dem die Geisterbilder deutlich zu erkennen sind. Ca. 50 % der Bildbreite werden in der Mitte doppelt belichtet, sodass eben solche Geisterbilder entstehen. Nur je ca. 25 % der Bildfläche werden auf der rechten und linken Seite gut von dem Vorsatz abgeschattet.

Auch wenn der Effekt nicht perfekt funktioniert, so stellt das System für meine alten Polaroidkameras doch eine charmante Bereicherung dar.

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Spieglein, Spieglein an der Wand …

Bereits im Juli hatte ich mit dem Model “Salomé Karakal” ein kurzes Shooting im Fotostudio. Zweck waren ein paar Experimente mit verschiedenen Kameraobjektiven bei Tageslichtaufnahmen. Den Rahmen für die Motiv-Arrangements bildeten die Wandspiegel im “Toscana-Zimmer“. Nun will ich die Ergebnisse natürlich nicht verheimlichen – wäre doch wirklich zu schade.

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Salomé Karakal im Juli 2015

(Aufgenommen im “Toscana-Zimmer” im Mietfotostudio Düren)

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Es war einmal …

…. vor nicht allzu langer Zeit, da nahmen die Fotografen immer dann eine Polaroid-Kamera in die Hand, um bei einem Foto-Shooting das zu fotografierende Motiv anhand eines sofort verfügbaren Fotos zu bewerten. Anhand der Polaroid-Aufnahme konnte man so sehr schnell das Arrangement und die Lichtverhältnisse (auch die Lichtsetzung im Studio) sowie die Kameraeinstellungen überprüfen. Die beabsichtigten Aufnahmen mit der analogen Kamera (im Kleinbild-, Mittel- oder Großformat) standen ja erst nach Entwicklung des Filmmaterials und Ausbelichtung auf Fotopapier (zumindest als Kontaktabzug) zur Verfügung.

Und heute – heute gibt es Digitalkameras, die dem Fotografen sofort das Ergebnis auf dem Display der Kamera anzeigen oder auch mit nur kurzer Verzögerung am Monitor eines Computers. All die modernen “Gadgets” wie Digitalkameras, WLAN, Laptops, Tablet-PCs etc. unterstützen die unmittelbare und detaillierte Bewertung der Fotos auch on Location. – Also kein Bedarf mehr an Polaroid-Kameras – eine Digitalkamera ist eben auch eine “Sofortbildkamera”.

Mitunter ist es wieder so, dass bei einem Shooting zwei grundverschiedene Kamerawelten zum Einsatz kommen. Ein Polaroid-Shooting ist mittlerweile ein recht teures Vergnügen, jede Aufnahme kostet je nach Filmtyp mehrere Euro. Eine missglückte Aufnahme kann man zwar grundsätzlich auch “löschen” (sprich vernichten) und auch bei Bedarf neu machen – doch eben nur für teures Geld. Also behilft man sich wieder eines zweiten Kamerasystems – erst eine Aufnahme mit der Digitalkamera, dann Arrangement, Licht und Kameraeinstellungen überprüfen und bewerten, und schließlich wird die “kostbare” Polaroid-Aufnahme gemacht.

Bei meinem letzten Polaroid-Shooting (http://blog.ehrlicher.de/archive/1915) wurden daher auch einige Aufnahen mit der DSLR (digitalen Spiegelreflexkamera) gemacht. Und natürlich ist auch diese Fotografie nicht nur “Knipsen”, sodass durchaus ein paar herzeigbare Fotos herausgekommen sind – was aber natürlich vor allem dem wunderbaren Model “Amélie Rôdeur” zu verdanken ist.

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Amélie Rôdeur im Oktober 2015

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Nicht mehr zu retten

Gesehen und gedacht im April 2015

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Tags: Tulpen, Frühjahr, Busch, rot, gelb, Himmel, Gedicht: Frühling – Grün ist’s allenthalben – in allen Facetten, Bäume ihre Knospen gen Himmel recken, Die Vögel singen laut ihre fröhlichen Lieder, und die Blumen zeigen ihre Blüten wieder. Der Winter ist wohl nicht mehr zu retten

Anna-Christina auf Polaroid

Weil es so schön war, habe ich auch ein paar Polas von Anna-Christina im Studio geschossen. Auch hier kamen wieder die alten Polaroidschätzchen zum Einsatz – die Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und die Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70.

Anna-Christina ebenfalls in der “Orientalischen Ecke”

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Auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

 

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Tags: Akt, Himmelbett, 1001 Nacht,

Serena auf Polaroid

Ein kleines Shooting mit Serena im neuen Fotostudio mit alten Polaroidkameras (eine Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und eine Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70).

Serena in der “Orientalischen Ecke”

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Serena am nostalgischen Waschtisch im “Toscana-Zimmer”

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Serena im “Toscana-Zimmer”

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Serena mit Spinne auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

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Serena im Badezimmer im neuen Fotostudio

 Oktober 2014

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Tags: Akt, Badezimmer, Sessel, Lavabo, Waschtisch, Kamin, Himmelbett, Spinne, 1001 Nacht,

Das Poladarium 2015 ist da!

Das Poladarium 2015 ist soeben angekommen! Und auf dem Kalenderblatt des 24. Dezember ist nicht der Weihnachtsmann, sondern das Model Serena zu sehen. Das Foto entstand während eines Shootings im Dezember 2013 (aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossibe PX 680 Color Shade).

Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in der vierten Auflage existiert.

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Tags: Model Weihnachtsbaum, Weihnachtsmütze, sexy Weihnachtsmanndress

Für die Vitrine

Heute haben am Antikmarkt in Tongeren/Belgien (der dort jeden Sonntagvormittag stattfindet) zwei Schätzchen den Weg in meine kleine Sammlung historischer Kameras gefunden.

Eine Holzplattenkamera im Fotoformat 13 * 18 cm mit einem Objektiv Tessar 1:6,3 f=21cm von Carl Zeiss Jena. Leider befinden sich auf dem Kameragehäuse keinerlei Hinweise auf den Hersteller und das Baujahr.

Und eine kleine Balgenkamera: Eine Ernemann Rolf 1 (Dresden, Baujahr zw. 1922 – 1925) für Rollfilm Typ Nr. 127.

Serena in Action

Eigentlich waren ja nur ein paar Probevideoaufnahmen für einen Kunden geplant (also “Arbeit”), aber dann hat uns die Atmosphäre im neuen (noch nicht fertigen) Fotostudio (siehe www.mietfotostudio-dueren.de) und das neue digitale Prachtstück (sprich die Pentax K-3) dazu animiert, doch wenigstens ein paar Fotos im “Studio-Badezimmer” zu schießen (also keine Arbeit – sondern reine Freude).

Ich stelle fest: Das neue Studio und Serena passen gut zusammen!

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Serena im Januar 2014

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Winterimpressionen aus dem Stubaital

Ein paar Winterimpressionen von einem Spaziergang am sonnigen Silvestertag 2013 aus dem Stubaital in Österreich in Richtung Stubaier Gletscher.

(1200 * 858 px)

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(1200 * 858 px)

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(1200 * 858 px)

Stubaital im Dezember 2013

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Tags: Berge, Alpen, Schnee, Fluß, Eis, Eiskristalle, Winterlandschaft

Fröhliche Weihnachten …

… wünschen Model Serena und ich.

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Ein paar Schüsse mit meinem neuem Spielzeug der Fujifilm Instax Mini 90 Neo Classic.
Aufgenommen während unseres Polaroid-Shootings für das Poladarium 2015.
(siehe Blogeintrag vom 19.12.2013)

Serena im Dezember 2013

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Tags: Teilakt mit Weihnachtsmannmütze vor Weihnachtsbaum, Christbaum

Weihnachtsmarkt am Schloss Merode

Meine “Immerdabeikamera” Samsung EX1 hat mir viele gute Dienste erwiesen. Doch nun hat sie in dieser Funktion ausgedient. Ein leistungsstarker Nachfolger musste her.

Und es ist eine Fujifilm X-M1 geworden, in der meiner Erstausstattung mit einem Objektiv Fujinon XF 27mm F2.8 (für die gehobenen Ansprüche), einem Objektiv Fujinon XC 16-50mm F 3.5-5.6 OIS (für alle Fälle) und einem externen Blitzgerät Fujifilm EF-X20 (Auch wenn der integrierte Blitz gute Dienste leistet, ein leistungsstarker Blitz für professionellere Zwecke muss schon sein.).

Die ersten Schnappschüsse sind schon sehr viel versprechend. (Natürlich habe ich die Kamera nicht auf Verdacht gekauft, sondern habe mich nach einer eingehenden Recherche aufgrund der phantastischen Bewertungen dafür entschieden.) Insbesondere das Rauschverhalten ist äußerst beeindruckend – oder besser gesagt das “Nichtrauschverhalten”, wie an der folgenden Aufnahme deutlich zu sehen ist … eine Aufnahme bei ISO 3200 (!!!) – mit dem Objektiv XC 16-50mm, bei Blende 3.5, einer Belichtungszeit von 1/4s, aufgelegt auf einen Tisch. Das Foto ist nicht nachbearbeitet (außer der Verkleinerung für die Präsentation hier in meinem Blog). Und die weißen Punkte am Nachthimmel sind tatsächlich Sterne und keine Rauschartfakte!

Ich bin mir ganz sicher, es wird hier noch viele Fotos von dieser Kamera zu sehen geben.

(1200 * 858 px)

Schloss Merode (Langerwehe) bei Nacht während des Weihnachtsmarkts
Dezember 2013

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Poladarium 2015

Auch für 2015 wird wieder ein Poladarium erstellt.

Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in die vierte Auflage geht.  Für das Jahr 2012 erstmalig erschienen, landete dieser auch direkt auf meinem Schreibtisch. Für den Kalender 2013 konnte ich zwei Kalenderblätter beisteuern (für den 19.01. und für den 07.07.2013, letzteres ist hier im Blog im Post vom 10.01.2013 zu sehen). Für das Poladarium 2014 konnte ich auch eine Aufnahme betragen und diese wird auf dem Kalenderblatt vom 19.01.2014 zu sehen sein – oder direkt hier in meinem Blog im Post vom 21.01.2013.

Und gerade eben habe ich meine Bewerbungen für das Poladarium 2015 eingereicht – gerade noch rechtzeitig, denn um Mitternacht endet die Bewerbungsfrist (Update 21.12.2013: Mittlerweile ist die Bewerbungsfrist bis 06.01.2014 verlängert worden). Das neue Verfahren ermöglichte mir, dass ich fünf Aufnahmen einsenden konnte – wie viele und ob überhaupt eine Aufnahme im 2015er Kalender zu sehen sein wird, das wird sich noch entscheiden. Wenn im Frühjahr das Ergebnis bekanntgegeben wird, werde ich sicher hier davon berichten.

Und hier sind meine Bewerbungen für das Poladarium 2015.

Die Farbaufnahmen wurden alle mit einer Polaroid 636 CloseUp und dem Film Impossible PX 680 Color Shade gemacht, die Schwarz-Weiß-Aufnahme mit einer Polaroid Impulse AF und einem Film Impossible PX 600 Silver Shade.

Update 30.04.2014: Die Entscheidungen sind gefallen (bislang zumindest für meine eingereichten Fotos): 4 Fotos wurden abgelehnt und ein Foto wird im Poladarium 2015 erscheinen.
Am Kalenderblatt des 24. Dezember wird im Poladarium 2015 das 4. Foto zu sehen sein (Serena vor dem Weihnachtsbaum mit rotem BH und Weihnachtsmannmütze).

 Shooting mit Serena
Dezember 2013

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Tags: Model Serana, nackt, Teilakt, Akt, auf Couch, vor Weihnachtsbaum