Hanna on Polaroid

Vor ein paar Tagen hatte ich das voraussichtlich letzte Polaroid-Shooting in diesem Jahr. Wie so häufig ausgestattet mit meiner Polaroid 180 und einem Fujifilm FP-300B durfte ich die fesche Hanna in entspannter Atmosphäre ablichten.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Hanna im Dezember 2020

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Dana on Polaroid

Noch im Oktober hatte ich ein weiteres Shooting. Die hinreißende Dana erwies mir die Ehre, sie auf Polaroid zu bannen.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Dana im Oktober 2020

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Zoey on Polaroid

Und auch im Oktober dieses Jahres habe ich meine Polaroid 180 ausgepackt und einen weiteren Schwarz-Weiß-Film FP-3000B von Fujifilm zum Einsatz gebracht. Und dafür stand mir die bezaubernde Zoey Modell.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Zoey im Oktober 2020

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Anna-Christina on Polaroid

Im Juni des letzten Jahres hatte ich gleich zwei Menschen vor der Kamera, wobei einer von beiden noch in seinem guttemperierten Wohnzimmer versteckt war. So durfte ich die hinreißende Anna-Christina mit ihrem sich unübersehbar ankündigenden Nachwuchs mit meiner Polaroid 180 ablichten und die beiden auf Fujifilm FP3000B verewigen.

* * *

* * *

* * *

* * *

Anna-Christina im Juni 2019

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Emma on Polaroid

Bereits im Mai des letzten Jahres hatte ich ein wunderbares Polaroid-Shooting mit der reizenden Emma. Auch hier kam die Polaroid 180 und der Schwarz-Weiß-Film FP-3000B von Fujifilm zum Einsatz.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Emma im Mai 2019

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

 

Valentina on Polaroid

Ebenfalls im April hatte ich eine weitere Gelegenheit zu einem ausgedehnten Polaroid-Shooting. So durfte ich die bezaubernde und ebenso charmante Valentina auf Polaroidfilm verewigen. Zum Einsatz kam erneut meine Polaroid 180 und der Schwarz-Weiß-Film FP-3000B von Fujifilm.

Valentina #1

* * *

Valentina #2

* * *

Valentina #3

* * *

Valentina #4

* * *

Valentina #5

* * *

Valentina #6

* * *

Valentina #7

* * *

Valentina #8

* * *

Valentina #9

Valentina im April 2019

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Alice on Polaroid

Und wieder einmal hatte ich die Gelegenheit, meiner Polaroidleidenschaft nachzugehen. Die hinreißende Alice ließ sich sehr gerne mittels meiner geliebten Polaroid 180 auf den kostbaren und mittlerweile sehr seltenen Fujifilm FP-3000B ablichten.

Alice #1

* * *

Alice #2

* * *

Alice #3

* * *

Alice #4

* * *

Alice #5

* * *

Alice #6

* * *

Und damit auch etwas Farbe ins Spiel kommt, hier noch ein Foto, aufgenommen mit meiner neuen Polaroid OneStep+ und dem Color i-Type Film von Polaroid Originals.

Alice #7

Alice im April 2019

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Eglė on Polaroid

Das letzte Shooting ist schon eine Weile her, aber nun habe ich erst die Zeit gefunden die Fotos zu bearbeiten und kann sie nun endlich hier zeigen. Auch für dieses Foto-Shototing nahm ich meine geliebte Polaroid 180 in die Hand. Und vor die Linse begab sich die hinreißende Eglė.

* * *

* * *

* * *

* * *

Eglė im November 2018

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Jessi on Polaroid

Unlängst durfte ich wieder mal meine geliebte Polaroid 180 in die Hand nehmen und ein paar Polas mit dem Fujifilm FP-3000B schießen. Als Objekt der fotografischen Begierde stand mir hierfür die äußerst charmante Jessi zur Verfügung.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Jessi im September 2018

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Nyx on Polaroid

Unlängst durfte ich die „Göttin der Nacht“ fotografieren – Nyx. Fotografiert mit der Polaroid Land Camera 180, zum Teil mit dem Portrait Kit #591.

* * *

* * *

* * *

* * *

Nyx im Januar 2018

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Nala on Polaroid

Eine starke Frau: Nala – fotografiert mit der Polaroid 180 (teilweise mit Portrait Kit #591 und Close-up Kit #593)

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Nala im September 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Missi on Polaroid

Genau einen Monat ist es nun her, dass ich die Gelegenheit hatte, die entzückende Missi auf Polaroid zu bannen. Leider hat es etwas gedauert, bis ich die Zeit gefunden habe, die Fotos zu scannen. Aber hier sind die Fotos nun.

Fotografiert habe ich wieder mit der Polaroid 180. Und es kamen auch wieder das Portrait Kit #591 und das Close-up Kit #593 zum Einsatz.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Missi im September 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Lauralina on Polaroid

Nur wenige Tage nach dem letzten Polaroid-Shooting, bekam ich die hinreißende und verführerische Lauralina vor die Linse.

Auch hier habe ich wieder teilweise das Portrait Kit #591 und das Close-up Kit #593 zur Polaroid Land Camera Model 180 genutzt.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Lauralina im August 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Dany on Polaroid

Ich sagte doch: Es läuft! Gestern hatte ich schon wieder ein Polaroid-Shooting. Die bezaubernde Dany hatte Zeit und Lust, sich von mir auf Polaroid bannen zu lassen.

Und weil ich nicht warten konnte, habe ich die Fotos direkt gescannt und archiviert. Und so kann ich nun die Fotos schon heute auf meinem Blog zeigen.

Wieder kam die Polaroid 180 zum Einsatz, zum Teil auch wieder mit dem Portrait Kit #591.

Der verwendete Film war natürlich wieder der Fujifilm FP-3000B.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Dany im August 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Jessy on Polaroid

Zurzeit läuft es …. im letzten Monat hatte ich noch ein weiteres Polaroid-Shooting. Die charmante Jessy war bereit, sich mit der Polaroid 180 ablichten zu lassen.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Jessy im Juli 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Stefanie on Polaroid

Vor ein paar Tagen hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit, ein Polaroid-Shooting mit einer attraktiven, jungen Frau durchzuführen. Die wunderbare Stefanie war bereit, sich auf dem kostbaren Filmmaterial (Fujifilm FB-3000B) verewigen zu lassen.

Bei den letzten Polaroid-Shootings hatte ich immer die Polaroid 195 SE genutzt. Dieses Mal griff ich zur Polaroid 180, da ich für diese Kamera umfangreiches Zubehör besitze. So kamen dann auch bei einigen Fotos das Portrait Kit und das Close-Up Kit zum Einsatz.

Die Kamera: Polaroid Land Camera Model 180 mit Zubehör im Koffer

Zum Zubehör gehören:

  • Polaroid Portrait Kit #591
    • Polaroid Portrait Attachment #591
    • Polaroid Portrait Lens #591
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Close-Up Kit #593
    • Polaroid Close-Up Attachment #593
    • Polaroid Close-Up Lens #593
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Filter Kit #595
    • Polaroid Cloud Filter for Black & White Film #596
    • Polaroid UV Filter #597
    • Polaroid Lens Shade #598
  • Polaroid Cable Release #191
  • Polaroid Self Timer #192
  • Polaroid Cold Clip #193
  • Polaroid Flash Gun #280
  • Polaroid Exposure Meter #628
  • Polaroid Leather Carrying Case #328

* * *

Und hier sind nun die Fotos von Stefanie:

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Stefanie im Juli 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Lauren-Crist on Polaroid

Beim Polaroid-Shooting mit der zauberhaften Lauren-Crist im Dezember des letzten Jahres kam nicht nur die 600 SE und ein Sepia-Film zum Einsatz (siehe Blogpost vom 28.03.2017), sondern auch die Polaroid 195 SE und der Schwarz-Weiß-Film Fujifilm FP-3000B.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Lauren-Crist im Dezember 2016

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

USE BEFORE JULY 1975

Da der erste Film, den ich seinerzeit für meine „Pathfinder“ erworben hatte, leider nur eine einzige (dafür aber wunderbare) Aufnahme ans Tagelicht beförderte (siehe Post vom 10.03.2017; http://blog.ehrlicher.de/archive/2520) und die restlichen Versuche, dem betagten Film noch die eine oder andere Aufnahme zu entlocken, aufgrund des altersbedingt mürben Papiers, gepaart mit äußerst ungeschickter Handhabung meinerseits bedauerlicherweise kläglich scheiterten, habe ich mich unlängst auf die Jagd nach neuem Futter für das Polaroid-Schätzchen begeben. Bei einem wohlbekannten Online-Auktionshaus konnte ich mir dann ein paar alte (wirklich alte) Polaroid Rollfilme Type 47 ersteigern. Auf allen Kartons ist zu lesen: „USE BEFORE JULY 1975“ – was nichts anderes heißt, als dass die Filme nochmals über zwei Jahre mehr auf dem Buckel haben, als meine ersten Erwerbungen.

Natürlich ist auch hier nicht bekannt, welchen Lagerbedingungen die Filme die mehr als vier Jahrzehnte ausgesetzt waren. Es war also wieder einmal spannend.

Da dieses Mal kein charmantes Motiv spontan verfügbar war, begnügte ich mich mit einer Schaufensterpuppe.

Und hier ist das Ergebnis:

Die Entwicklungszeit habe ich dieses Mal verfünffacht – also anstatt der empfohlenen 15 Sekunden habe ich 75 Sekunden gewartet, bevor ich den Film der Kamera entnommen habe. Ich wollte der in die Jahre gekommenen Chemie mehr Zeit geben, ihre Wirkung zu entfalten.

Und wieder bin ich erstaunt und begeistert gleichermaßen, dass solch altes Filmmaterial noch herzeigbare Ergebnisse produziert.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Use before 10/2009

Bereits im vergangenen Dezember hatte ich ein Shooting mit der hinreißenden Lauren-Crist aus Prag.

Für diese Gelegenheit habe ich wieder einmal meinen Tresor geöffnet (in Form eines großen Kühlschranks, in dem meine Polaroidschätze lagern) und einen der letzten Filme vom Typ Polaroid 100 Sepia entnommen. Am Rand der Verpackung war zu lesen „Use before / utilisez avant / utilizar antes de“ und darüber „10/2009“ – was nichts anderes bedeutet, als dass der Film seine besten Zeiten hinter sich hatte und ich daher mit interessanten Ergebnissen rechnen musste. Nun, das Motiv versprach in jedem Fall, dass ich mit besonderen Ergebnissen rechnen durfte.

Eine bezaubernde junge Frau und dazu kostbares Filmmaterial verlangen natürlich eine entsprechend würdige Kamera. Die Polaroid 600 SE mit dem Objektiv Mamiya 127mm F4.7 wird solch einem Anspruch ganz sicher gerecht.

Zehnmal durfte ich den Auslöser der Kamera betätigen, zehnmal die Entwicklungszeit abwarten und zehnmal mit Spannung das Negativ vom Positiv trennen und anschließend das Ergebnis betrachten … und das mit sehr unterschiedlichen Emotionen.

Hier die erste Aufnahme … mit nur einem kleinen Entwicklungsfehler an der unteren linken Ecke:

Eine wunderbare Aufnahme mit einem verschmerzbaren Fehler. Das ließ hoffen. Und so folgte kurz darauf das zweite Foto:

Dieses Mal war der Entwicklungsfehler deutlich größer, sodass leider nicht viel von Lauren-Crist zu sehen ist.

Nachdem die Enttäuschung überwunden war, folgte auch direkt das nächste Bild:

Bild? Leider nicht!

Hier hat die Entwicklerpaste komplett ihren Dienst verweigert.

Nach der ersten Aufnahme war ich doch recht zuversichtlich, dass die 10 Blätter des Packfilms herzeigbare Ergebnisse liefern könnten. Der weitere Verlauf allerdings ließ meine Hoffnung doch arg in den Keller wandern.

Nichtsdestotrotz, Lauren-Crist war nun mal da und sie war bereit, sie sah wunderbar aus und es waren noch 7 Aufnahmen in der Kamera. Vielleicht sollte mir ja das Schicksal doch noch gnädig sein und mir das eine oder andere Bild bescheren.

Also folgte Versuch Nummer 4:

JA! Ein Bild! Und was für ein Bild! Zwar mit einem unschönen aber doch noch erträglichen Entwicklungsfehler.

Nächster Versuch:

Ein kleines Stillleben. Das war allerdings anders beabsichtigt. Es sollte ja eigentlich Lauren-Crist zu sehen sein. Nun gut. Es ist auch ein Foto – unvollständig, aber ein Foto.

Da mir die geplante Szene sehr gut gefiel und ich sie wirklich gerne auf Polaroid gebannt hätte, habe ich es natürlich sofort erneut versucht:

Dieses Mal hat nur die Entwicklerpaste in der rechten Tasche ihre Arbeit verrichtet.

In Kenntnis der letzten beiden Fotos, kann man zumindest schon mal erahnen, welches Motiv ursprünglich beabsichtigt war.

Also noch ein Versuch – ein paar Doppel-Blätter waren ja noch in der Kamera.

Bingo! Das ist das Bild, das ich machen wollte. Hier hat zwar auch der Entwickler auf der rechten Seite des Fotos nur unvollständig seine Pflicht erfüllt, aber das ist ein Fehler, mit dem man (und natürlich auch ich) sehr gut leben kann.

Und schon keimte wieder etwas Hoffnung auf, dass die noch verbleibenden Positive des Films auch letztlich Positives zutage bringen könnten.

Ja, das Schicksal meinte es in der Tat gut mit mir. Zwar hat auch dieses Foto wieder sichtbare Fehler, aber dennoch ist es eine sehr schöne Aufnahme.

Der Film näherte sich nun dem unausweichlichen Ende. Die vorletzte Aufnahme:

Dieses Bild ist sogar gänzlich ohne Entwicklungsfehler. Mittlerweile war ich mit der Ausbeute, die mir der betagte Film lieferte, doch wieder ganz zufrieden.

Und so machte ich mich an die letzte Fotografie.

Und auch das letzte Positiv bescherte mir noch ein wunderbares Ergebnis.

Es war ein phantastisches Shooting mit Lauren-Crist. Und am Ende ist es eine sehr schöne Sammlung großartiger Fotos geworden – und auch eine kleine, spannende Polaroid-Geschichte.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Auch eine Polaroid-Kamera

Ich wollte schon immer mal eine „Camera obscura“ ausprobieren. Nun ergab es sich, dass ich unlängst im Internet eine Lochkamera entdeckte, die für die Verwendung von Polaroid-Packfilm-Kassetten (Typ 100) konstruiert wurde. Das war genau das, was mir noch fehlte. Da sich erfreulicherweise der Preis für die Lochkamera nicht auf einem schmerzvollen Niveau befand, bedurfte es nur wenige Momente Bedenkzeit für die Kaufentscheidung. Ein paar Mausklicks später war dann auch ein neues Kapitel in meinem Polaroidtagebuch eröffnet und einige Tage später konnte ich bereits das neue Spielzeug in den Händen halten.

Die Lochkamera wurde von Gezim Fisheku (ein in Griechenland lebender Albaner) konstruiert und gefertigt. Die Kamera ist sehr präzise und solide verarbeitet und weist folgende Parameter auf:

  • Bildweite (Länge der Lochkamera): 52 mm
  • Blendenöffnung (Lochgröße): 0,2 mm
  • Blendenzahl (effektive Lichtstärke): 260

* * *

Natürlich musste ich die Kamera sofort ausprobieren. Aufgrund der ermittelten Belichtungszeit von 4 Sekunden musste ich natürlich „ruhende Objekte“ für meine ersten Versuche wählen. Geeignete Motive fand ich dann auch schnell im Garten.

Ein passender Film war natürlich auch sofort zur Hand: Ein Fujifilm FP-100C Silk (100 ASA).

Also, Kamera mit Augenmaß (und Unterstützung der kleinen Dosenlibelle an der Oberseite der Kamera) ausrichten, Deckel ab … 21 … 22 … 23 … 24 …. Deckel drauf. Film aus der Filmkassette herausziehen, 2 Minuten Entwicklungszeit abwarten. Fertig.

Und hier ist das erste Foto, aufgenommen mit meiner neuen „Fisheku-Lochkamera“:

Eine zweite Aufnahme folgte unmittelbar: Eine Nahaufnahme im Gegenlicht.

Zwei wunderbare Fotos, die unbedingt Appetit auf mehr machen!

Ach ja, verglichen mit dem Foto einer Digitalkamera, lässt sich feststellen, dass die Kleinbild-Äquivalent-Brennweite ungefähr 20 mm entspricht.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Ein neues Schätzchen

Eine Polaroid Land Camera Model 110A „Pathfinder“ hat vor ein paar Tagen den Weg in meinen Besitz gefunden:

Zu der Kamera gehören ein schöner, robuster Lederkoffer von Polaroid sowie diverses Zubehör: 3 Nahlinsen (Close-Up Lens Plus 1 / 2 / 4) in einer edlen Lederbox mit integriertem Maßband zum Ausmessen des Fokusabstandes und mit Angabe der verschiedenen Schärfebereiche sowie ein Polaroid Belichtungsmesser, der sich an der Oberseite der Kamera befestigen lässt.

Ebenso habe ich passend zur Kamera zwei Polaroid Rollfilme Type 47 (schwarz-weiß, 3000 ASA, 8 Aufnahmen) erstanden. Allerdings tragen die Verpackungen den nicht unbedingt Hoffnung machenden Hinweis: „USE BEFORE NOV 1977“.

Da die Filme im Regal nur einen geringen Nutzen aufweisen (zur Dekoration reicht ja zur Not auch eine leere Verpackung), lag es also nahe, den Versuch zu wagen, einen Film in die Kamera einzulegen und ein Foto damit zu schießen. Meine Erwartungshaltung war doch eher gering – was sollte man auch von einem Film erwarten, dessen Haltbarkeitsdatum seit nahezu 40 Jahren abgelaufen ist. Aber ein Joghurt verdirbt ja auch nicht direkt nach dem aufgedruckten Datum – wer weiß, vielleicht geschieht ja doch das Unerwartete.

Nachdem ich mir über das Internet ein Handbuch zur Kamera besorgt hatte (ich wollte ja nicht schon beim Einlegen des Filmes die Hoffnung auf ein Foto durch eine falsche Handhabung zerstören), machte ich mich auch direkt an den Versuch. Das Einlegen des Filmes war somit schnell erledigt. Für die Belichtungsmessung habe ich allerdings einen neuen, hochmodernen Belichtungsmesser genutzt, da der zugehörige Belichtungsmesser offensichtlich keine Funktion mehr aufweist.

Ein attraktives Motiv war auch schnell gefunden. Also Belichtung messen, Blende und Zeit einstellen, Bildausschnitt wählen, über den Messsucher scharfstellen … und auslösen! Jetzt nur noch den Film aus der Kamera ziehen und die Aufnahme vom Rest des Films in der Kamera abreißen. 15 Sekunden warten und dann die Blätter voneinander trennen.

Und hier das ist das Ergebnis – meine allererste Aufnahme mit der „Pathfinder“:

Petra im März 2017

Es ist der Wahnsinn. Ein Film, der eigentlich seit rund 40 Jahren das Zeitliche gesegnet haben sollte, erwacht zu neuem Leben. Ich bin überaus begeistert. Nun muss ich mir sehr gut überlegen, welche Motive die Ehre haben sollen auf die verbleibenden 7 Aufnahmen (und die weiteren 8 des zweiten Films) gebannt zu werden.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _