Lauralina on Polaroid

Nur wenige Tage nach dem letzten Polaroid-Shooting, bekam ich die hinreißende und verführerische Lauralina vor die Linse.

Auch hier habe ich wieder teilweise das Portrait Kit #591 und das Close-up Kit #593 zur Polaroid Land Camera Model 180 genutzt.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Lauralina im August 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Dany on Polaroid

Ich sagte doch: Es läuft! Gestern hatte ich schon wieder ein Polaroid-Shooting. Die bezaubernde Dany hatte Zeit und Lust, sich von mir auf Polaroid bannen zu lassen.

Und weil ich nicht warten konnte, habe ich die Fotos direkt gescannt und archiviert. Und so kann ich nun die Fotos schon heute auf meinem Blog zeigen.

Wieder kam die Polaroid 180 zum Einsatz, zum Teil auch wieder mit dem Portrait Kit #591.

Der verwendete Film war natürlich wieder der Fujifilm FP-3000B.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Dany im August 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Jessy on Polaroid

Zurzeit läuft es …. im letzten Monat hatte ich noch ein weiteres Polaroid-Shooting. Die charmante Jessy war bereit, sich mit der Polaroid 180 ablichten zu lassen.

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Jessy im Juli 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Stefanie on Polaroid

Vor ein paar Tagen hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit, ein Polaroid-Shooting mit einer attraktiven, jungen Frau durchzuführen. Die wunderbare Stefanie war bereit, sich auf dem kostbaren Filmmaterial (Fujifilm FB-3000B) verewigen zu lassen.

Bei den letzten Polaroid-Shootings hatte ich immer die Polaroid 195 SE genutzt. Dieses Mal griff ich zur Polaroid 180, da ich für diese Kamera umfangreiches Zubehör besitze. So kamen dann auch bei einigen Fotos das Portrait Kit und das Close-Up Kit zum Einsatz.

Die Kamera: Polaroid Land Camera Model 180 mit Zubehör im Koffer

Zum Zubehör gehören:

  • Polaroid Portrait Kit #591
    • Polaroid Portrait Attachment #591
    • Polaroid Portrait Lens #591
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Close-Up Kit #593
    • Polaroid Close-Up Attachment #593
    • Polaroid Close-Up Lens #593
    • Polaroid 4S Flash Light – Reducer
  • Polaroid Filter Kit #595
    • Polaroid Cloud Filter for Black & White Film #596
    • Polaroid UV Filter #597
    • Polaroid Lens Shade #598
  • Polaroid Cable Release #191
  • Polaroid Self Timer #192
  • Polaroid Cold Clip #193
  • Polaroid Flash Gun #280
  • Polaroid Exposure Meter #628
  • Polaroid Leather Carrying Case #328

* * *

Und hier sind nun die Fotos von Stefanie:

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

* * *

Stefanie im Juli 2017

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Backgammon

Ich hatte große Lust auf eine Partie Backgammon. Leider war niemand da, der mit mir spielen wollte. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mit mir selbst zu spielen – wie auf dem folgenden Bild zu erkennen ist.

Natürlich weiß jeder, der mich kennt oder den einen oder anderen Artikel auf diesem Blog gelesen hat, dass es hier nicht Backgammon geht, sondern um das Thema Fotografie im Allgemeinen und Polaroid im Besonderen.

Vor ein paar Tagen habe ich in meinem Schrank in einer Kiste gewühlt, die randvoll ist mit Fotozubehör aus den Zeiten meiner analogen Kleinbild-Spiegelreflex-Fotografie. Da fielen mir doch ein paar äußerst interessante Teile in die Hände, die zwar für die heutige digitale Fotografie absolut überholt sind (weil die damit erzielbaren Effekte leichter am PC realisiert werden können), aber für einen Teil meiner geliebten Polaroidkameras sinnvoll nutzbar sein könnten.

Für meine Spiegelreflexkamera “Minolta XD7″ hatte ich mir seinerzeit das “Cokin Creative Filter System” (in der Größe A) gekauft. Dazu die Filterscheibe “Sepia” (Nr. 005) (für die Tönung von Farbfilmen in Sepiaton), das Sortiment “Pre-shaped Frames” (Nr. 397) (mit Formmasken in den Formen Kreis, Ellipse, Herz, “Schlüsselloch” und “Fernglas”) und den Vorsatz “Double Exposure” (Nr. 346) (für die Doppelbelichtung von Aufnahmen).

Ein passender Adapter für das Filtergewinde war online schnell gefunden und auch ebenso schnell bestellt. Und so war das System auch einen Tag später schon einsatzbereit.

Für meine erste Aufnahme mit dem Cokin Filtersystem entschied ich mich für den Vorsatz “Double Exposure”.

So sah dann das Setup der Kamera aus:

Als Kamera kam die Polaroid 180 zum Einsatz, als Film der Fujifilm FP-100C (Glossy).

Natürlich befindet sich die Kamera auf einem Stativ, da ja die gleiche Aufnahme zweimal belichtet werden sollte und Bewegungen zwischen den Aufnahmen vermieden werden müssen.

Da ich nicht nur das Motiv war, sondern auch der Fotograf, nutzte ich für die Auslösung der Aufnahmen einen mechanischen Timer vom Typ “Polaroid Self-Timer #192″ (zu sehen im Bild oben links, auf der Kamera). Ja, ich weiß, die Kamera hat einen integrierten Self-Timer, aber ich wollte den aufgesetzten Self-Timer #192 unbedingt ausprobieren – weil er doch so cool ist. ;-)

Auf das Objektiv aufgesetzt ist das Filter-System von Cokin mit dem eingesetzten Vorsatz “Double Exposure”. In dieser Anordnung ist die rechte Seite der Aufnahme abgedeckt und die linke Seite kann belichtet werden. Für die zweite Aufnahme dreht man das gesamte System einfach um 180 Grad. So wird die Aufnahme vertikal in zwei gleiche Teile geteilt.
Natürlich ließe sich die Aufnahme auch horizontal oder diagonal teilen.

Nun, wer die Polaroidaufnahme genau ansieht, der erkennt natürlich die Geisterbilder in der Bildmitte. Das bedeutet, dass die Trennung der Aufnahme mit dem Vorsatz “Double Exposure” an dieser Kamera nur bedingt funktioniert. Die Geisterbilder verschwinden zwar zu den Rändern hin an der rechten und linken Seite, aber in der Mitte ist doch ein recht großer Bereich, in dem die Geisterbilder deutlich zu erkennen sind. Ca. 50 % der Bildbreite werden in der Mitte doppelt belichtet, sodass eben solche Geisterbilder entstehen. Nur je ca. 25 % der Bildfläche werden auf der rechten und linken Seite gut von dem Vorsatz abgeschattet.

Auch wenn der Effekt nicht perfekt funktioniert, so stellt das System für meine alten Polaroidkameras doch eine charmante Bereicherung dar.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Ein Albtraum

Im Moment erlebt die Welt der analogen Sofortbildfotografie einen Albtraum von ungeheurem Ausmaß.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie mit Trennbildfilmen („Peel-Apart-Film”) vom Typ 100 für Polaroid-Kameras stirbt einen unausweichlichen und qualvollen Tod. Wunderbaren Kameras, wie z. B. der Polaroid 180 oder 195 SE oder der legendären 600 SE wird das Grundnahrungsmittel entzogen. Der letzte verfügbare Schwarz-Weiß-Film, der Fujifilm FP-3000B wird nicht mehr produziert. Im Moment können im Internet noch Restbestände zu horrenden Preisen und mit bereits abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) erworben werden. Doch die Tage sind gezählt.

Ja, die Nachricht ist nicht neu – es ist wohl schon seit Ende 2013 bekannt, dass der letzte Produzent dieses wunderbaren Materials beschlossen hat, der Polaroid-Fangemeinde ein Brotmesser in die Brust zu rammen und solange am Griff zu rütteln, bis der Griff abbricht. Leider ist die Information in dieser Zeit an mir vorübergegangen. Bedauerlicherweise hatte ich in den vergangenen 2 Jahren nur äußerst selten die Zeit mit meinen geliebten Kameras zu arbeiten, und für die wenigen Gelegenheiten reichte mein kleiner Restbestand an Filmen noch aus. Nun wollte ich gerade wieder meine Polaroid-Fotografie intensivieren und mir daher neues Filmmaterial bestellen. Und dann das: Kaum noch Anbieter zu finden! Nur noch „abgelaufene“ Filme! Immens hohe Preise! Sehr schnell wurde mir klar, dass der vorhandene Mangel nur eines bedeuten kann: Es wird eng! Verdammt eng!

Eine schnelle Internetrecherche brachte auch direkt das Befürchtete zutage. Fujifilm produziert den geliebten Film nicht mehr. Nie mehr! Aus und vorbei!

Um ehrlich zu sein, da das, was in irgendwelchen Foren und Blogs zu lesen ist, ja nicht immer stimmen muss, habe ich natürlich meine Recherchen ausgeweitet. Auf der deutschen Herstellerseite ist der Film noch beschrieben und kein Hinweis auf einen Produktionsstopp zu lesen (Stand heute): http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/film/ und http://www.fujifilm.eu/de/produkte/analoge-fotografie/p/fp-3000b-1/

Da keimte doch so kleines Pflänzchen Hoffnung in mir auf. Ich fand sogar eine Ansprechstelle (http://www.fujifilm.eu/de/ueber-uns/firmenprofil/fujifilm-company-sites/fujifilm-Imaging-systems/) und eine Telefonnummer. Nun da am Sonntag in großen Unternehmen in der Regel niemand zu erreichen ist, musste ich einen ganzen Tag warten, bis ich den nächsten Level der bitteren Erkenntnis erreichen sollte. Und so habe ich heute mit einem freundlichen Herren von Fujifilm Deutschland gesprochen. Dieser bestätigte das Befürchtete: Das endgültige Aus für den FP-3000B! Mit aufrichtiger Anteilnahme in der Stimme konnte er mir wenigstens zusichern, dass der Farbfilm FP-100C wohl noch weiter produziert werden soll und ein Produktionsstopp derzeit nicht beabsichtigt sei. Ein nur sehr kleiner Trost – und ein gewaltiges Damoklesschwert zugleich, denn der FP-100C ist somit der letzte Film für Polaroid-Kameras vom Typ 100 – quasi die letzte Lebenserhaltungsmaschine für diese Kameras. Und wenn der Stecker dieser Herz-Lungen-Maschine gezogen wird, dann kommt der Tod unausweichlich und sehr schnell!

Wie heißt es doch: Totgeglaubte leben länger! … und …. Nichts ist unmöglich! … Stimmt! Da gibt es doch diese wunderbare Firma in in Enschede den Niederlanden, die sich der “unmöglichen” Aufgabe verschrieben hat, die die Polaroid-Fangemeinde mit Filmen zu versorgen: „The Impossible Project“ (https://www.the-impossible-project.com/)

Da ich heute schon mal den Telefonhörer zur Hand hatte – warum also nicht gleich noch ein Telefonat führen und mal höflich anfragen, ob es vielleicht aufgrund der bestehenden Misere Absicht ist, einen Schwarz-Weiß-Trennbild-Film zu produzieren. Wieder hatte ich einen sehr höflichen und verständnisvollen Mann am Ohr. Doch leider war die Geschichte, die er mir berichtete nicht wirklich erheiternd. Es ist wohl so, dass Polaroid die letzte Produktionsstätte für solche Filme in Mexiko hatte und dass diese nach dem bitteren Ende des Unternehmens vollends verschrottet wurde. Somit stehen dem Impossible Project keine geeigneten Produktionsanlagen zur Verfügung. Auch die Anlagen von Fujifilm seien wohl für Impossible unerreichbar (nähere Gründe kannte der Mann nicht – scheinbar doch “impossible”). Somit besteht auch hier keine Chance, dass ein geeigneter Ersatzfilm jemals das Licht der Welt durch ein Polaroidkameraobjektiv erblicken wird.

Meine Kameras werden sich um die letzten Aufnahmen streiten müssen.

Im Koffer eine Polaroid 180, daneben eine 195 SE und davor eine 600 SE – und unter ihnen, eines der letzten Päckchen Futter!

Und hier sind ein paar Fotos (die ich bereits hier in meinem Blog gepostet hatte) mit dem Fujifilm FP-3000B:

Stillleben (aufgenommen mit der Polaroid 180 im April 2012; gepostet am 18.03.2013; http://blog.ehrlicher.de/archive/680)

* * *

Anna-Christina in der Dusche (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 08.02.2014, http://blog.ehrlicher.de/archive/1489)

* * *

Julie #2 (aufgenommen mit der Polaroid 195 SE im Februar 2014; gepostet am 16.02.2014; http://blog.ehrlicher.de/archive/1510)

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _