Das “PHOTODARIUM 2018″ und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2018″ sind da!

Heute in der Post: Das “PHOTODARIUM 2018” und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2018“.

Auch für das Jahr 2018 ist es mir gelungen, dass ein paar meiner Polaroids in beiden Versionen des Kalenders zu sehen sind!

Im PHOTODARIUM 2018 ist eine meiner Aufnahmen veröffentlicht:

Auf dem Kalenderblatt vom 7. Dezember ist  Anna-Christina zu sehen. Das Foto entstand während eines kleinen Shootings im Oktober 2014 im Fotostudio (aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossible Color 600).

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 28.10.2014 zu sehen.

Auf der Rückseite ist zu lesen:

“1001 Nights”

Anna-Christina is posing for some test photos in the “Oriental Corner” of a new photo studio. Unfortunately we didn’t find “Aladdin’s Wonderful Lamp”.

* * *

Im PHOTODARIUM PRIVATE 2018 sind 3 meiner Fotos zu finden:

Auf dem Blatt vom 14. Januar ist eine schöne “Rückansicht” zu sehen – aufgenommen mit der Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70.

Auf der Rückseite des Kalenderblattes steht geschrieben:

“Givaway Sound”

Nowadays it is so easy to take nice instant photos with mobile phones – unfortunately even in secret and without the knowledge of the person being photographed. In the past, the giveaway sound of an instant camera guaranteed your attention even when a photo was taken behind your back..

* * *

Das Kalenderblatt vom 15. August zeigt die wundebare Ilaria. Ein Aufnahme vom August 2016, aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70.

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 13.09.2016 zu sehen.

Dreht man das Kalenderblatt um, dann ist folgendes zu lesen:

“Ilaria is waiting”

We had a lot of fun during the photo shoot and we took a lot of wonderful pictures, but after several hours Ilaria became tired and was looking forward to the end of the session.

* * *

Und das letzte meiner Fotos in diesem Kalender ist am 5. September zu finden. Es zeigt ein Foto von Serena, aufgenommen im Oktober 2015 mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70.

Und auf der Rückseite dieses Kalenderblattes ist zu lesen:

“Dazzled By Beauty”

Serena always looks so beautiful, unfortunately the picture didn’t develop correctly – perhaps the camera was dazzled by her beauty! Who knows?”

* * *

Ich hoffe sehr, dass es mir gelingt, auch in den Kalendern 2019 vertreten zu sein.

Weitere Informationen zum PHOTODARIUM findet man auf der Web-Site: www.photodarium.de

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Jen on Polaroid

Bereits im September hatte ich ein Shooting mit der bezaubernden Jen. Dabei kamen gleich mehrere alte Polaroidkameras und Filmtypen zum Einsatz.

Die ersten der gezeigten Aufnahmen wurden mit der Polaroid 195 SE aufgenommen. Der verwendete Film war der nicht mehr lieferbare Fujifilm FP-3000B.

Beim Einlegen des Films in die Kamera ist mir ein kleines Missgeschick unterlaufen. Die Papierlaschen waren etwas eingeklemmt, sodass ich die Kamera – nachdem ich bereits das lichtdichte Schutzpapier vor dem ersten Bild herausgezogen hatte – nochmal etwas öffnen musste. Das führte zu einer geringen Vorbelichtung der ersten Aufnahme. Das Foto ist daher etwas überbelichtet, insbesondere am unteren Bildrand, aber ich denke, dass es trotzdem eine Aufnahme ist, die nicht nur nicht entsorgt, sondern auch unbedingt gezeigt werden sollte.

* * *

* * *

* * *

* * *

Die nächsten Fotos wurden mit der Polaroid 600 SE und dem Mamiya 127mm F4.7 aufgenommen. Der verwendete Film war ein Polaroid 100 Sepia. Allerdings waren die letzten Aufnahmen des Films schon ewige Zeiten in der Kamera, sodass das Filmmaterial (welches ohnehin schon seit 2009 über der angegebenen Mindesthaltbarkeit war) doch arg gelitten hatte und die Fotos daher deutliche Entwicklungsfehler aufweisen.

* * *

* * *

Neben Trennbildfilmkameras wurden auch Polaroidkameras für Integralfilme eingesetzt. Dies waren eine Polaroid 636 Closeup mit einem Farbfilm von Impossible …

* * *

… und eine Polaroid SX-70 Alpha 1 mit einem Schwarz-Weiß-Film von Impossible.

* * *

Jen im September 2016

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Das “PHOTODARIUM 2017″ und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017″ sind da!

Heute kamen mit der Post zu meiner großen Freude das “PHOTODARIUM 2017” und das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017“.

PHOTODARIUM??? War der Name dieses wunderbaren Kalenders nicht mal POLADARIUM?  Nun, so ist es! Der Kalender ist im Prinzip immer noch der gleiche, nur eben mit neuem Namen – ein Abreißkalender mit 365 bzw. in Schaltjahren 366 Tagesblättern – jeder Tag zeigt ein anderes gedrucktes Polaroidfoto in Originalgröße (Integralfilm vom Typ 600 bzw. SX-70). Warum sich der Name geändert hat, weiß ich nicht – ich nehme aber an, dass die Fa. Polaroid (die es ja immer noch gibt – wenngleich das Produkt, mit dem die Firma berühmt geworden ist, nicht mehr von ihr produziert wird) dem Verlag seltmann+söhne wegen des Namens “POLADARIUM” einen netten Brief geschrieben und höflich um Unterlassung der Verwendung des Namens gebeten hat (vielleicht war ja der Brief auch nicht ganz so nett, vielleicht auch die Bitte nicht ganz so höflich und vielleicht kam der Brief auch direkt von ein paar Anwälten). Warum auch immer, schade ist es allemal. Der Name “POLADARIUM” passte einfach – es sind nun mal Polaroidaufnahmen, die der Kalender zeigt. Der Name “PHOTODARIUM” würde auch zu einem Kalender mit Handyfotos passen.
Aber unabhängig vom Namen, der Kalender ist immer noch ein großartiges Kunstwerk, was auf keinem Schreibtisch eines (Polaroid-)Fotografen fehlen sollte.

Weitere Informationen zum PHOTODARIUM findet man auf der Web-Site: www.photodarium.de

Und nun ist das neue POLADARIUM ….. hoppla ….. ich meine natürlich das PHOTODARIUM angekommen – und das gleich in zwei verschiedenen Versionen: “PHOTODARIUM 2017” und “PHOTODARIUM PRIVATE 2017

Die Aufmachung und die Ausführung der Kalender sind im Wesentlichen identisch. Natürlich sind die einzelnen Kalenderblätter der beiden Kalender gänzlich andere. Das “PHOTODARIUM 2017″ zeigt Polaroidaufnahmen aus allen Bereichen des Lebens – Schnappschüsse eben, während das “PHOTODARIUM PRIVATE 2017″ sich nur einem Thema widmet: Der Nacktheit des menschlichen (überwiegend weiblichen) Körpers. In letztgenanntem Kalender sind eben eher “private” Fotos zu finden. Die allermeisten dieser Fotos sind relativ brav und zeigen nicht mehr Nacktheit, als in mancher Werbung im Vorabendprogramm zu sehen ist. Einige Aufnahmen (so ungefähr 10 Fotos) sind in ihrer Darstellung allerdings recht explizit, sprich pornografisch und wären meiner Meinung nach verzichtbar gewesen. Den sehr geringen Umfang an, für meinen Geschmack, zu eindeutigen Fotos kann man ertragen (in einem Museum findet man auch nicht nur Bilder, die einem gefallen), man sollte nur an manchen Tagen von der “Private”-Version gleich zwei Blätter abreißen, damit eben bestimmte Fotos andere potenzielle Betrachter (Kinder, Pastoren, Schwiegermütter etc.) nicht unbedingt zu sehen bekommen.

In jedem Fall werden in 2017 zwei Kalender auf meinem Schreibtisch stehen!

* * *

Es ist mir auch für 2017 wieder gelungen, eigene Polaroids ins Photodarium zu bringen – und das in beide Versionen!

Im PHOTODARIUM 2017 sind zwei meiner Aufnahmen veröffentlicht:

Auf dem Kalenderblatt vom 9. Mai ist  “Serena” zu sehen. Das Foto entstand während eines kleinen Shootings im Oktober 2014 im Fotostudio (aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70).

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 24.10.2014 zu sehen.

 Auf der Rückseite ist zu lesen:

“Preparing for the Night”

Serena standing at a washstand and preparing herself for the night. Of course this was only the topic of the scene. After the photo shooting, she went home and didn’t stay overnight. Unfortunately.

* * *

Das Kalenderblatt vom 25. Oktober zeigt das Model “Karin 63″. Das Foto entstand während eines Shootings ebenfalls im Oktober 2014 im Fotostudio (aufgenommen mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70).

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 29.10.2014 zu sehen.

Die Rückseite zeigt den folgenden Text:

“Take a Rest”

On a warm and sunny day in late autumn the photo model “Karin 63″ decided to interrupt the photo shooting and take a rest at the window. For a short while she enjoyed the warming sun and browsed a book of photos.

 * * *

Und im PHOTODARIUM PRIVATE 2017 sind sogar 5 Fotos von mir veröffentlicht:

Der 19. Januar zeigt eine Körperdetailaufnahme – aufgenommen mit der Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70 …

… und die Fragestellung zu dem, was zu sehen ist, findet man auf der Rückseite des Kalenderblattes.

“Is this Porn?”

In some countries you can watch advertisements on TV where completely naked female bodies are shown – even in the afternoon. In other countries visible uncovered female nipples are defined as porn. So, decide for yourself whether you see porn or an advertisement for flowers.

  * * *

Das Kalenderblatt vom 6. Februar zeigt die schmollende “Julie”. Eine Aufnahme vom Februar 2014, aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossible PX600 Silver Shade.

Dreht man das Kalenderblatt, ist dann folgendes zu lesen:

“Julie pouts”

After several hours of shooting, Julie protested and insisted on a break. Of course, I agreed although I really like the expression when she pouts.

* * *

Am 25. Juli gelangt man dann zu einem weiteren Foto, dass die schöne “Julie” zeigt. Das Foto wurde aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossible PX600 Silver Shade ebenfalls im Februar 2014.

Nach dem Umblättern liest man dann:

“Protest”

After a while, taking photos with different old instant cameras, Julie protested and wasn’t willing to pose in front of me and my camera anymore. I’d already taken a number of photos, so I agreed, although now I really like her showing me her back to express her protest.

* * *

Der 5. September offenbart dann ein Polaroid von Serena. Die Aufnahme ist vom Dezember 2013 und wurde mit der Polaroid 636 Closeup und dem Film Impossible PX600 Color aufgenommen.

Auf der Rückseite ist zu lesen:

“Look like an Angel”

Whenever I look at Serena I always remember a song by Elvis Presley : “You look like an angel …”. But the song is about a “Devil in Disguise” – I promise, she isn’t!

* * *

Und das letzte meiner Fotos in diesem Kalender ist am 14. Dezember zu finden. Es zeigt ein Foto von Anna-Christina, aufgenommen im Oktober 2014 mit einer Polaroid SX-70 und einem Film Impossible B&W for SX-70.

Das gescannte Originalfoto ist im Blogeintrag vom 28.10.2014 zu sehen.

Und auf der Rückseite dieses Kalenderblattes ist zu lesen:

“What shall I tell?”

There is no exciting story behind this picture. Anna-Christina just looked beautiful and covered herself with flowers to emphasize (or to hide) her wonderful body.

* * *

Mal sehen, welche Fotos ich in die Kalender 2018 bringen kann.

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _

Anna-Christina auf Polaroid

Weil es so schön war, habe ich auch ein paar Polas von Anna-Christina im Studio geschossen. Auch hier kamen wieder die alten Polaroidschätzchen zum Einsatz – die Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und die Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70.

Anna-Christina ebenfalls in der “Orientalischen Ecke”

* * *

Auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

 

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _
Tags: Akt, Himmelbett, 1001 Nacht,

Serena auf Polaroid

Ein kleines Shooting mit Serena im neuen Fotostudio mit alten Polaroidkameras (eine Polaroid 636 Closeup mit Farbfilm Impossible Color 600 und eine Polaroid SX-70 Land Camera Alpha 1 mit Schwarz-Weiß-Film Impossible B&W SX-70).

Serena in der “Orientalischen Ecke”

* * *

Serena am nostalgischen Waschtisch im “Toscana-Zimmer”

* * *

Serena im “Toscana-Zimmer”

* * *

Serena mit Spinne auf dem Bett im “Toscana-Zimmer”

* * *

Serena im Badezimmer im neuen Fotostudio

 Oktober 2014

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _
Tags: Akt, Badezimmer, Sessel, Lavabo, Waschtisch, Kamin, Himmelbett, Spinne, 1001 Nacht,

Das Poladarium 2015 ist da!

Das Poladarium 2015 ist soeben angekommen! Und auf dem Kalenderblatt des 24. Dezember ist nicht der Weihnachtsmann, sondern das Model Serena zu sehen. Das Foto entstand während eines Shootings im Dezember 2013 (aufgenommen mit einer Polaroid 636 Closeup und einem Film Impossibe PX 680 Color Shade).

Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in der vierten Auflage existiert.

* * *

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _
Tags: Model Weihnachtsbaum, Weihnachtsmütze, sexy Weihnachtsmanndress

Poladarium 2015

Auch für 2015 wird wieder ein Poladarium erstellt.

Das “Poladarium″ (www.poladarium.de) ist ein Abreißkalender mit 365 gedruckten Polaroidfotos, der mittlerweile in die vierte Auflage geht.  Für das Jahr 2012 erstmalig erschienen, landete dieser auch direkt auf meinem Schreibtisch. Für den Kalender 2013 konnte ich zwei Kalenderblätter beisteuern (für den 19.01. und für den 07.07.2013, letzteres ist hier im Blog im Post vom 10.01.2013 zu sehen). Für das Poladarium 2014 konnte ich auch eine Aufnahme betragen und diese wird auf dem Kalenderblatt vom 19.01.2014 zu sehen sein – oder direkt hier in meinem Blog im Post vom 21.01.2013.

Und gerade eben habe ich meine Bewerbungen für das Poladarium 2015 eingereicht – gerade noch rechtzeitig, denn um Mitternacht endet die Bewerbungsfrist (Update 21.12.2013: Mittlerweile ist die Bewerbungsfrist bis 06.01.2014 verlängert worden). Das neue Verfahren ermöglichte mir, dass ich fünf Aufnahmen einsenden konnte – wie viele und ob überhaupt eine Aufnahme im 2015er Kalender zu sehen sein wird, das wird sich noch entscheiden. Wenn im Frühjahr das Ergebnis bekanntgegeben wird, werde ich sicher hier davon berichten.

Und hier sind meine Bewerbungen für das Poladarium 2015.

Die Farbaufnahmen wurden alle mit einer Polaroid 636 CloseUp und dem Film Impossible PX 680 Color Shade gemacht, die Schwarz-Weiß-Aufnahme mit einer Polaroid Impulse AF und einem Film Impossible PX 600 Silver Shade.

Update 30.04.2014: Die Entscheidungen sind gefallen (bislang zumindest für meine eingereichten Fotos): 4 Fotos wurden abgelehnt und ein Foto wird im Poladarium 2015 erscheinen.
Am Kalenderblatt des 24. Dezember wird im Poladarium 2015 das 4. Foto zu sehen sein (Serena vor dem Weihnachtsbaum mit rotem BH und Weihnachtsmannmütze).

 Shooting mit Serena
Dezember 2013

_ __ ___ ____ _____ ______ _____ ____ ___ __ _
Tags: Model Serana, nackt, Teilakt, Akt, auf Couch, vor Weihnachtsbaum

Ein paar Gedanken zur Polaroid-Fotografie

Meiner Meinung nach ist die Polaroid-Fotografie die authentischste Fotografie überhaupt – kein “Tricksen” im Labor (wie zu Zeiten der analogen Fotografie) oder kein “Photoshoppen” am PC (wie eben heutzutage). Das Foto entsteht erst im Kopf und dann in der Kamera … und dann ist es auch schon fertig. Ein unveränderliches Original!

(Angie 01.07.2012; Polaroid 600 SE mit Mamiya 127mm, F4.7; Film Polaroid 100 Sepia)

Ferner verleiht, je nach verwendetem Filmtyp, die an heutigen Maßstäben gemessene mangelhafte technische Brillanz dem Foto einen besonderen Charme. Diese Quasi-Abkehr von technischen Parametern fördert geradezu die Betrachtung der Bildaussage eines Fotos. Motiv und Bildkomposition erlangen so wieder einen höheren (und meines Erachtens den wahren) Stellenwert. Dazu kommt, dass es, insbesondere mit einer komplett manuellen Kamera (wie z.B. die 180, die 195 oder 600 SE), ein regelrechtes Fest ist, damit zu arbeiten. ISO-Wert am Belichtungsmesser einstellen, Belichtung (mehrfach und an verschiedenen Stellen des Motivs) messen, Blende einstellen (nach Licht und gewünschter Tiefenschärfe), Zeit einstellen, Perspektive wählen, Bildausschnitt wählen, Scharfstellen, auslösen …. (nervös auf die Uhr schauend) Entwicklungszeit abwarten, (beim Trennbildfilm) Entwicklungspapier von der Aufnahme gefühlvoll ablösen …. und dann die Emotionen erleben: Totale Enttäuschung über ein misslungenes Bild oder pure Freude über ein geglücktes. Wie gesagt, ein Fest (das zelebriert werden will)!

Übrigens, das Interessante an der Polaroid-Fotografie im Zeitalter der digitalen Fotografie ist, dass man früher, zu analogen Zeiten, Polaroids geschossen hat, bevor man mit der analogen Kamera (z.B. Mittelformat) die Aufnahme machte. Man wollte, bevor der Film der “Hauptkamera” letztlich belichtet und entwickelt wurde, eine Aufnahme haben, um das Arrangement und das Licht vorher zu prüfen. Heute ist das umgekehrt. Polaroid-Filme kosten eine Stange Geld, und bevor man eine Aufnahme vermurkst und so bares Geld vergeudet, nimmt man besser die Digitalkamera in die Hand und schießt zur Sicherheit vorher die eine oder andere Probeaufnahme, und überprüft anhand derer die Kameraparameter.

Auch die Fotografie mit den Integralfilm-Kameras hat ihren ganz besonderen Charme.

(Schaufensterpuppen in Düren, 04.02.2012; Polaroid 636 Closeup; Film Impossible PX680; Dieses Foto ist auch im “Poladarium 2013″, Kalenderblatt 7. Juli 2013, enthalten; www.poladarium.de)

Für die meisten Polaroid-Enthusiasten ist die faltbare SX-70 die einzig wahre Polaroid-Kamera. Der Generation 40+ dürften noch die Nachfolgeentwicklungen – die “Polaroid-Plastik-Bomber” – in bester Erinnerung sein, die einem das unfertige Foto mit einem unverwechselbaren Klack- und Motorengeräusch aus der Kamera zauberten. Der daran anschließende mehrminütige und beobachtbare Prozess der Entwicklung des Fotos sorgte immer wieder für ein großäugiges Staunen.

Es waren gerade die Polaroid-Schnappschüsse, die an Pinnwänden und Kühlschränken hingen und so zu bildgewordenen Erinnerungen wurden. Technische Perfektion spielte seinerzeit keine Rolle, sondern nur die sofortige Verfügbarkeit des Fotos und der damit eingefrorene Moment, an den es sich zu erinnern galt. Der breitere untere Rand des Fotos ermöglichte auch noch, sofort eine zusätzliche Information zum Foto zu vermerken … oder mit frisch aufgezogenem Lippenstift, die Liebe zu bekunden.

Original-Polaroidfilme werden zwar nicht mehr hergestellt, aber es ist großartig, dass es mit “Impossible” (Integralfilme Typen Image/Spectra und 600) und “FujiFilm” (Trennbildfilme Typ 100) zwei Hersteller gibt, die auch weiterhin die Polaroid-Fotografie am Leben halten. Und von FujiFilm gibt es sogar neue und moderne Sofortbildkameras mit neuen Filmtypen.

Kleine Anekdote am Rande zu meinen ersten Erfahrungen mit meinen Polaroid-Schmuckstücken. Als ich die Polaroid 600 SE nach erfolgreicher ebay-Ersteigerung endlich in den Händen hielt, brannte ich natürlich darauf, die ersten Fotos damit zu schießen. Einen Film hatte ich schon besorgt. Also, ab in den Garten und schnell das erstbeste Motiv anvisiert – ein paar Tulpen.

(Tulpen 03.04.2012; Polaroid 600 SE mit Mamiya 127mm, F4.7; Film FujiFilm FP100C)

Und wie oben beschrieben: Belichtung, Zeit, Blende, Schärfe, Bildausschnitt, Auslösen, Warten … und dann: Kein Bild! Klar, eine Polaroid mit Sucher (Rangefinder / Viewfinder) ist keine Spiegelreflexkamera, bei der im Sucher das Motiv durch das Objektiv zu sehen ist, und auch keine kompakte Digitalkamera, die das Bild durch das Objektiv auf dem Display anzeigt. O.K., Objektivdeckel runter und auf zum zweiten Versuch. Und wieder Belichtung, Zeit, Blende, Schärfe, Bildausschnitt, Auslösen, Warten … und erneut: Kein Bild!!! Tja, woran lag es dieses Mal? Die Filmkassette liegt in einem von der Kamera abnehmbaren Gehäuse. Das hat den Zweck, dass man zwischendurch den Filmtyp wechseln kann, bevor die Filmkassette mit zehn Aufnahmen komplett aufgebraucht ist. Damit aber bei einem solchen Wechsel die unverhüllt zuoberst liegende Aufnahme nicht unbrauchbar wird, gibt es ein passendes Blech mit einem Griff daran, damit man das Gehäuse komplett verdunkeln kann und so die innenliegenden Aufnahmen geschützt werden. Es empfiehlt sich wirklich, dieses Blech vorher zu entfernen.